Dr. Alexander Blank, Kinderarzt

Und auch hierüber kann man mal nachdenken: 

Mit ihren Büchern »Die wilden Hühner«, »Herr der Diebe« und der Tintenwelt-Tetralogie ist Cornelia Funke in vielen deutschen Kinder- und Jugendzimmern zu finden. In einem am Samstag veröffentlichten Interview mit dem Tagesspiegel macht sich die Bestsellerautorin jetzt Sorgen um die seelische Verfassung von Kindern und kritisiert das deutsche Bildungssystem als Verursacher. »Den Kindern wird ihre Kindheit genommen«, sagte Funke in dem Interview. »Sie sind schon ausgeblutet an Stress und Überforderung, wenn sie zur Uni kommen.«
Die Schule gleiche zu sehr einer Kinderaufbewahrung, sagte Funke weiter. Lange Tage und Hausaufgaben ließen kaum Raum für Familienleben oder Zeit mit Freunden. Schule gleiche »unbezahlter Kinderarbeit«, sagte Funke. Sie stellte infrage, wie viel des Schulwissens tatsächlich angewendet werde und helfe, die Welt zu verstehen und zu ihrer Verbesserung beizutragen. Es benötige eine Schule, die auf diese Zeit und diese Welt reagiere, die abstraktes Wissen nicht über Kunst und Handwerk stelle. »Es ist heute unendlich schwer, ein Kind zu sein«. (gefunden am 03.11.24)


Ein treffender Leserbrief, veröffentlicht am 6. Mai 2025:

Ob Kinder in solchen Verhältnissen Geborgenheit erleben, darf angezweifelt werden.


Beiträge im weitesten Sinn zum Thema «Bildung»



Ein Leserbrief eines Kollegen (Mitte Mai 2023):

 

Väter unterstützen Kinder etwa bei der Stressbewältigung besser als Mütter

Psychologin: Warum Väter wichtig für die Entwicklung des Kindes sind

FRANKFURT. Die Psychologieprofessorin Lieselotte Ahnert hat die Bedeutung einer engagierten Vaterschaft unterstrichen. Sie stelle „ein beständiges und nachhaltiges Potenzial für die kindliche Entwicklung dar“, sagte sie in einem FAZ-Interview. Die Autorin des Buches „Auf die Väter kommt es an. Wie ihr Denken, Fühlen und Handeln unsere Kinder von Anfang an prägen“ (Ullstein Verlag) hat mehr als zwei Jahrzehnte dazu geforscht, welche Rolle Väter im Leben ihrer Kinder spielen. Wie Ahnert sagte, fängt eine aktive Vaterschaft schon mit einer positiven Haltung zum Stillen an. Wenn Väter hinter ihren Partnerinnen stehen und sie bei der Hausarbeit entlasten, hielten die Mütter beim Stillen länger durch. „Das allein ist schon für die Entwicklung des Babys sehr nutzbringend.“ Lieselotte Ahnert ging auch auf Forschungsstudien ein. Sie zeigten, dass Väter zwar im Schnitt weniger fürsorglich auf kleine Kinder reagierten, aber dafür unterstützten sie ihre Kinder bei der Stressbewältigung „viel besser als Mütter“. Bei Trotzanfällen eines Kindes etwa sei es nicht angeraten, dass man es trösten und beruhigen wolle, wie Mütter es typischerweise täten. Im Bemühen um eine aktive Vaterschaft sei über das erste Jahr hinaus eine Menge zu tun, so die Psychologin. Dadurch erweitere sich der Bewegungsradius des Kindes, entwickelten sich dessen Feinmotorik, Sprache und Denken. Dazu seien Anregung und Fürsorge erforderlich. „Es versteht sich von selbst, dass Väter hier gebraucht werden und sich hervorragend einbringen können.“ Ahnert zufolge entwickeln aber nur aktive Väter – die also das Kind füttern, es ins Bett bringen und Zeit investieren – eine völlig eigenständige Bindungsbeziehung zum Kind. Passive Väter bauten dagegen kaum gute Beziehungen zu ihren Kindern auf. Laut Ahnert ist die Vater-Kind-Bindung auch stark abhängig von der Qualität der Partnerschaft: Männer, die in zufriedenen Partnerschaften leben, wollten gute Väter sein. In vertieften Interviews habe man festgestellt, „dass sie ihren Beitrag darin sehen, neben der finanziellen Absicherung vor allem auch zur Familienatmosphäre beizutragen“. (idea)

Link: https://www.idea.de/artikel/psychologin-warum-vaeter-wichtig-fuer-die-entwicklung-des-kindes-sind

 

 


Hier ist für jeden Pädagogen die Toleranzgrenze überschritten!


ETHOS 05/23


13.02.2023


Leserbrief aus dem SÜDKURIER vom 14.11.2022  /  Kommentar aus der FAZ vom 17.12.22


Beitrag vom 10.09.2022


In diese Richtung weist auch folgender Leserbrief (SK, 12.05.2021),
und man fragt sich immer besorgter, wohin unser Land treibt:



Auch das hat Auswirkungen auf die Schule (Quelle: SÜDKURIER vom 01.12.2020)

Endlich regt sich Widerstand; in den USA weiß man schon länger, daß «PC-Kinder» keine besseren Schulleistungen erbringen ...

SÜDKURIER vom 08.04.2019


Und folgende Bemerkung von Herrn Spitzer unterstreicht noch diesen falschen Digital-Wahn (aus: ETHOS 9/2021, S. 54):

Mittels wissenschaftlicher Studien zeigt Spitzer, welche Effekte die Digitalisierung in unserem Alltag vor allem auf unsere Kinder hat. Der tägliche stundenlange Gebrauch digitaler Medien (Spiele, soziale Netzwerke, Multitasking am Bildschirm etc.) macht uns cyberkrank, mit massiven Auswirkungen auf Körper und Seele. Spitzer schreibt unter anderem:

«Wir glauben, daß unser aller Wohl und Wehe von der Beherrschung der neuen Technik unmittelbar abhängt. Und wer nicht mitmachen will, ist abgehängt oder kommt sich zumindest so vor. Jedenfalls werden uns entsprechende Signale gesendet. ... Deswegen sind alle der Meinung, die Jungen sollen es besser haben, und dementsprechend müßten sie so früh wie möglich in die neue Technik eingeführt werden. So werden Tablets im Kindergarten, Smartphones und Spielkonsolen in der Schule sowie Laptops spätestens ab der fünften Klasse für eine gute Entwicklung der Kinder gefordert.»




Fakten zum Thema »Impfen«

Felix Unger, Präsident der Europäischen Akademie der Wissenschaften, über das deutsche Bildungssystem: die Schulen kann man "mittlerweile schlichtweg als ‚Vertrottelungsanstalten‘" bezeichnen.


FAZ vom 19.09.2020



Zitat: von Gersdorff

Dies belegt erschreckend folgender Artikel aus der FAZ vom 03.09.2020:


Folgende Nachricht erreichte uns in der zweiten Septemberwoche 2018:

Schließlich fußte dies auf Jahrhunderten an diesbezüglicher Erfahrung ...


Eigentlich wußte man dies schon in allen Kulturen der Vergangenheit


Am 21.10.17 per Mail erhalten: Verantwortlich sind aber auch Lehrer, die sich hierfür mißbrauchen lassen!
Wir "Alten" wissen noch, was gute Schule ausmacht, was folgender Leserbrief eines ehemaligen Gymnasiallehrers prägnant belegt:

SÜDKURIER vom 02.10.2018                                                      Besser kann man die deutsche Bildungsmisere nicht darstellen (TV-HUS 12/21)


Hierzu paßt folgender Kommentar aus der FAZ vom 6.12.17:

Vor 40 Jahren war es undenkbar, daß 20% der Viertkläßler nicht richtig lesen können;
aber dann geriet Schule zum gesellschaftspolitischen Experimentierfeld ...
 


Quelle: "Junge Freiheit" vom 07.09.2017

Selbst dieser Bereich ist durchs Gendern negativ betroffen:

Am 22.08.2017 entdeckt und abfotografiert (Quelle: Junge Freiheit)

Und aktuell sollte auch dies bedacht werden:
Einmal mehr geht es unseren Ideologen nicht wirklich um das Kindeswohl,
sondern allein um die Durchsetzung ihrer Programme
(aber man gilt ja gleich als »homophob«, wenn man diese Fakten nennt) ...



Auch der Umgang in unserem Land mit dem ungeborenen Leben schreit zum Himmel (Nachricht vom 22.03.18):



Das Buch trägt den Titel: Lehrerdämmerung
Damit ist bereits schon einiges gesagt



Ende August 2015 / Mitte Mai 2016


FAZ-Artikel

Vom 16.08.2015 bez. Gemeinschaftsschulen:
Dieser Artikel überrascht nicht wirklich

D

Diese Aktion bedarf dringend der Unterstützung! Protestnote hier herunterladen

Mai 2015: Man bilde sich sein eigenes Urteil ...


Und dieser Artikel löst Betroffenheit aus


Per Mail erhalten am 9.1.15: Schade, dass der Verfasser auch bereits vom Bazillus des Zerfalls der deutschen Sprache befallen ist (erster und achter Satz) ...

Das Projekt »Gemeinschaftsschule« (und nicht nur das) bleibt umstritten:


Quelle: SÜDKURIER Ende Juli 2014




Hierüber können Eltern nicht genügend Bescheid wissen:


SÜDKURIER vom 28. April 2014

Und auch das hier bleibt leider mehr als aktuell:




Wer dermaßen die Seelen unserer Kinder mißbrauchen will, verliert die Berechtigung, Vertreter für sie und ihre Lehrer zu sein!

... die Kritik und Sorge kommt nicht nur vom "rechten Rand", wie gern in den Medien suggeriert wird:




Ihr jungen Lehrerinnen und Lehrer, laßt euch nicht von der derzeitigen Schulpropaganda einlullen!

... und der Gipfel des "Wahnsinns" ist hier erreicht ...

Kinder haben keine Lobby, weswegen wir Erzieher uns einschalten müssen:




Neue Erkenntnisse (die aber nicht wirklich überraschen) über Lernen und Computer (SÜDKURIER vom 06.08.2012):



Eben, Lehrer sind Lehrer:









Wie wohltuend, dass man endlich wieder auf unsere eigentliche Berufung zurück findet!


SÜDKURIER vom 16.02.10


SÜDKURIER 44/2010








Quelle: SÜDKURIER vom 11.07.08

Quelle: Erziehung und Wissenschaft 3/2008

Quelle: DIE WELT vom xx.02.08 (Samstagsausgabe)



DIE WELT vom 14.07.07                                     DIE WELT vom 22.12.07



Quelle: DIE WELT vom 28.04.07








Quelle: DIE WELT




Quelle: DIE WELT vom 02.09.06


Quelle: DIE WELT vom 15.07.06



Quelle: DIE WELT vom 1.7.06


Quelle: DIE WELT vom 06.05.06


Quelle: DIE WELT vom 18.02.06


Bildungsnotstand in Deutschland (Quelle unbekannt)
Dazu paßt auch noch diese Meldung (Quelle:WIR!2006):



... und selbst renommierte Zeitungen erwischt's (DIE WELT vom 15.04.06):



Quelle: SÜDKURIER vom 04.02.06


Wie sangen wir früher:

Leise rieselt die Vier
auf das Zeugnispapier.
Horch nur, wie lieblich es schallt,
wenn Vaters Ohrfeige knallt.

Diese Zeiten sind gottlob vorbei, wenngleich immer noch in jedem zweiten Elternhaus gelegentlich oder gar regelmäßig geschlagen wird. Der Schulstreß wird m.E. nicht von uns Lehrern, sondern von Eltern erzeugt, die ihre Kinder unter einen Erwartungsdruck setzen, dem sie nicht gewachsen sind. Allein die immens hohe Zahl jährlich gegebener Nachhilfestunden zeugt davon, daß viel zu viele Kinder die falsche Schulart besuchen.


Quelle: SÜDKURIER vom 27.02.06


Spricht das nicht Bände?

Quelle: SUEDKURIER vom 20.03.06



Quelle: www.jesus.de



Berlin: Atheisten drängen in Schulen
Beten Sie für die Schulen in Brandenburg, wo es bald "Lebenskundeunterricht" durch den atheistischen "Humanistischen Verband Deutschland" (HVD) geben soll - finanziert vom rot-roten Senat, der kirchlichen Reli-Unterricht blockiert, aber diese Ideologisierung der Schüler fördert. Die antichristliche Propaganda zur Legitimierung des Faches läßt für die inhaltliche Ausrichtung nichts Gutes erwarten.

-ug. (Hoffen + Handeln 02-2006; Seite 13)



Schulstudie von Prof. Dr. J. Bauer (Freiburg)



DIE WELT vom 10.12.05
Somit gehen diese Kollegen dann kränker in den Ruhestand als bisher und sterben folglich früher - ein perfider Plan! Unser Beruf gehört schon jetzt zu denen mit der geringsten Lebenserwartung ...


Quelle: SÜDKURIER vom 6.10.05


Quelle: Eins / 1. Quartal 2006



Hirnforscher: Kinder möglichst wenig TV
WEINHEIM. Nach Ansicht des Hirnforschers Manfred Spitzer sollten Kinder bis zu ihrem zwölften Lebensjahr komplett auf elektronische Massenmedien wie Computer oder Fernsehen verzichten. Neuen Studien zufolge sage der Fernsehkonsum im Kindesalter voraus, „ob jemand einen Universitätsabschluß bekommt oder in welchem Ausmaß er in der Schule versagt", sagte Spitzer dem Magazin „Psychologie Heute". PC-Spiele förderten Aufmerksamkeitsstörungen, weil durch zuviel Information die Konzentration reduziert werde. Ballerspiele führten zur Abstumpfung gegenüber Gewalt. Wer Gewalt im Fernsehen sehe, werde selbst auch gewalttätiger. Dies sei statistisch nachgewiesen wie der zwischen Rauchen und Lungenkrebs. (www.medienmagazin-pro.de)




Quelle: DIE WELT vom 27.08.05






DIE WELT vom 18.09.04



Stimmen aus berufenem Mund zur Rechtschreibreform (aus: DIE WELT vom 21.08.04):

Den Schriftstellern wird vorgeworfen, sie hätten sich, wenn ihnen die Rechtschreibung denn so heilig sei, früher in die Diskussion einmischen sollen. Aber wahrscheinlich ging es vielen ähnlich wie mir und die angekündigte Rechtschreibreform kam ihnen nicht sonderlich gefährlich vor. Dass statt daß und Be-cken statt Bek-ken und die eine oder andere Kommaregel; solange sie das Semikolon nicht abschaffen, dachte ich, und solange sie den Substantiven ihre Großbuchstaben nicht rauben, was der Eliminierung des „Sie“ in den Umgangsformen gleichgekommen wäre, solange werde ich mit dieser Reform leben und schreiben können, dachte ich. Bis ich mein erstes reformiertes Manuskript zu korrigieren hatte, das mir in einer gemäßigten S. Fischer-Rechtschreibversion vorlag. Es war eine Sammlung älterer und neuerer Texte. Die älteren blieben, wie sie waren, die neueren wurden transformiert und in einem der transformierten fand ich den Satz: „Egal, was E. sagt, mir tun die Männer Leid“ und das war genau das Gegenteil von dem, was ich hatte sagen wollen. Ich wollte sagen, dass ich die Männer bedauere, und nun stand da, dass die Männer mir ein Leid antun. Es fand sich noch eine Reihe anderer, mittlerweile viel zitierter Grausamkeiten, die ausreichten, mich zu einer bekennenden Gegnerin der Rechtschreibreform zu machen und denen, die sie angerichtet hatten – ganz offensichtlich Menschen, die weder Gefühl für die Sprache hatten, noch Respekt vor ihr – das Recht, sich an ihr zu vergreifen, rundum abzusprechen. Denn ihre Beteuerungen, nur am Kleid der Sprache, nicht aber an ihrem Fleisch herum geschnitten zu haben, bewies nur, dass sie nicht einmal verstanden, was sie taten. Jetzt zu behaupten, die Gegner hätten früher protestieren müssen, zeugt von nicht geringer Ignoranz. Die Schriftsteller haben sich der Reform zum großen Teil verweigert und ihre Bücher in herkömmlicher Schreibweise erscheinen lassen, Wissenschaftler und Journalisten haben interveniert, aber die Sprache war ins Getriebe der Bürokratie geraten, der Kultusbeamten und einem Teil der Lehrerschaft, der offenbar meint, wenn Fehlerquellen beseitigt sind (was ja wohl nicht einmal der Fall ist), hätten sie besser unterrichtet oder wären die Kinder nun klüger. Und wenn sich unter den älteren Schülern jetzt der Slogan von den „erwachsenen Legasthenikern“, die zu blöd seien, neue Regeln zu lernen, ausbreitet, lässt das befürchten, dass man ihnen nicht nur die Orthographie nicht hat beibringen können, sondern offenbar auch jede Sprachempfindlichkeit abtrainiert hat.
Jetzt, da einige große Verlage und Zeitungen ihre Macht gebrauchen, um den Countdown abzubrechen, wird ihnen vorgehalten, sie boykottierten ohne Legitimation die Arbeit demokratisch gewählter Institutionen. Aber wer wurde demokratisch gewählt, um diesen Unfug mit dem „Leid“ zu verzapfen? Eine demokratische Wahl berechtigt nicht zur Amtsanmaßung.
Der hemmungslose Trieb der Bürokratie, zu beherrschen, was sie bedienen sollte, wird ausgerechnet bei der Rechtschreibung zum Skandalon, weil sie alle betrifft, während der alltägliche bürokratische Irrsinn nur von den jeweils attackierten Gruppen wahrgenommen wird.
Es ist ganz gleichgültig, welche Partei wir wählen, den sich selbst als Sinn genügenden bürokratischen Apparat wählen wir immer mit. Aber wie wehrt man sich gegen etwas, das von Natur aus so machtgierig ist, das in jeden Spalt, jeden Riss im noch unreglementierten öffentlichen Leben hemmungslos hineinwuchert, das aber nicht abwählbar ist? Man kann es nur boykottieren, wenn man kann. Und diesmal können wir.

Monika Maron lebt in Berlin.
Zuletzt erschien „Geburtsort Berlin“ mit Fotos von Jonas Maron bei S. Fischer.

                               SÜDKURIER vom 07.09.04


Ich bin nicht grundsätzlich gegen Reformen, nur müssen sie durchdacht und notwendig sein. Deshalb bin ich ein entschiedener Gegner der Rechtschreibreform. Diese Angelegenheit, die eigentlich traurig ist, weil sie wieder einmal mehr gezeigt hat, welche Unsinnigkeiten in diesem Land möglich sind, zum Beispiel eben einen über Jahrhunderte gewachsenen Schatz, die eigene Sprache, zum flickbedürftigen Lumpen zu erklären, erinnert mich an einen englischen Witz: Ein Mann kommt aus der Schneiderei und trägt einen Anzug, der hinten und vorne nicht passt, so dass er sich grotesk verrenken muss, um einigermaßen bequem darin gehen zu können. Zwei Passanten sehen ihn, der eine sagt: Der arme Krüppel! Der andere: Aber einen tollen Schneider hat er! Auch in der alten Rechtschreibung gab es Inkonsequenzen. Eine Reform aber, die ganze Bedeutungsvalenzen exekutiert, ist für mich keine. Auch das beliebte Argument, dass die Doppel-s- Schreibung statt des sz beim „Dass“ für Schüler leichter zu verstehen sei, will mir nicht einleuchten, denn die Regeln, wann „das“ mit einem und „dass“ mit zwei „s“ zu schreiben sei, müssen die Schüler ja trotzdem kennen.
Uwe Tellkamp, Bachmannpreisträger 2004, lebt in München. Im Frühjahr erscheint sein Roman „Der Eisvogel“ bei Rowohlt.

Quelle Loriot: SÜDKURIER vom 27.08.04


Inzwischen legt sich mit der "Reform der Reform" die Aufregung etwas; aber Einigkeit herrscht noch immer nicht, wie folgendes Beispiel zeigt:







Quelle: SÜDKURIER vom 26.03.05


Quelle aller Zeitungsausschnitte: DIE WELT



Staatliche Schulberatungsstelle für München

 

Zentrale pädagogisch-psychologische Beratungsstelle für alle Schulen in der Landeshauptstadt und im Landkreis München

 

Für eine bewusste ethisch-moralische Werteerziehung

Ein Diskussionsbeitrag zu Erfurt

Rudolf Hänsel

20. Mai 2002

 

Der 17fache Mord von Erfurt war kein Amoklauf und keine Einzeltat, sondern der Höhepunkt einer Reihe von Taten nach dem gleichen Muster: Ein Schüler rächt sich an seinen Lehrern für angebliche Kränkungen. Kein Mitgefühl, keine soziale Verantwortung, keine moralische Hemmschwelle, keine ethische Erwägung haben ihn daran gehindert. Hier stellt sich die Frage: Was ist los mit unserer Jugend? Was ist los mit unserer Gesellschaft? Was hat in der Erziehung der letzten Jahrzehnte gefehlt? Mit dem folgenden Versuch einer Antwort aus der Perspektive der personalen Psychologie ergeht an alle verantwortungsbewussten Mitbürger eine Einladung zur Diskussion dieser dringenden Fragen.

 

Destruktive gesellschaftliche Einflüsse und Unsicherheit der Erzieher führten bei der Jugend zu Desorientierung und Haltlosigkeit

 

Die Familien sind in unserer heutigen Gesellschaft großen Belastungen ausgesetzt. Die Einflüsse, die auf Kinder und Jugendliche einströmen, sind stark desorientierend und kaum zu kontrollieren, allen voran die einer Unterhaltungsindustrie, die – in Film, Fernsehen, Video, Computerspiel und Musik – im Wesentlichen eine Mischung aus Gewalt, Perversion und Nihilismus vermittelt. Die Gewaltdarstellungen in den visuellen Medien haben an Ausmaß und Brutalität im Laufe der letzten Jahrzehnte enorm zugenommen. Nur einige wenige stemmten sich mutig dagegen, unterlagen aber der Medienmacht. Wenn sich Jugendliche täglich auf mehreren Kanälen die gewalttätigen bis monströsen Gewalthandlungen ihrer Vorbilder ansehen können, finden sie hier natürlich keine positive Orientierung für ihr Leben, weder in der Frage des Umgangs miteinander, der Freundschaft, Liebe und Gemeinschaft noch des Lebenssinns. Und labile Charaktere werden diese gewalttätigen Verhaltensmuster eines Tages in die Tat umsetzen.

Gerade in dieser risikoreichen gesellschaftlichen Situation haben wir Erzieher und andere gesellschaftliche Gruppen in der Vergangenheit unseren Auftrag zur Werteerziehung oft nicht angemessen wahrgenommen. Wir waren und sind verunsichert: Seit langem gibt es keinen Konsens mehr in der Gesellschaft zwischen Eltern, Lehrern und anderen gesellschaftlichen Kräften über die Werte, Erziehungsziele und Erziehungsstile, die geeignet wären, die Jugend zu mutigen, friedfertigen und sozial verantwortlichen Menschen zu erziehen, und es gibt auch keinen Konsens über die Frage, ob und wie dem Medieneinfluss auf die Heranwachsenden entgegenzutreten ist. Die Diskussion über diese Fragen findet seit langem nicht mehr statt, sie ist abgestorben, Lähmung ist die Folge. Selbst verantwortungsbewusste, engagierte Erzieher haben keine klare Orientierung und können so auch der Jugend keine geben.

 

Wichtige Fragen wurden nicht mehr zu Ende gedacht

 

1.         Sollen den Heranwachsenden Werte vermittelt werden und wenn ja, welche und durch wen? Oder müssen Kinder und Jugendliche selbst herausfinden, was gut für sie ist?

2.         Sind Anstand, Rücksichtnahme, Zuverlässigkeit, Leistungsbereitschaft, Fleiß, Verantwortungs- und Gemeinschaftssinn noch erstrebenswerte Tugenden, die wir der Jugend vermitteln sollten? Oder stehen sie im Widerspruch zum Ziel der "Selbstverwirklichung" und führen nur zu blinder Unterordnung unter autoritäre Strukturen?

3.         Soll man Kindern und Jugendlichen Grenzen setzen? Oder sollen sie durch Ausprobieren selbst an ihre Grenzen stoßen? Sollten also Erzieher einschreiten, wenn Kinder und Jugendliche ihre Konflikte mit Gewalt "lösen" wollen? Oder sollte man auf "Selbstregulierung" vertrauen?

4.         Tut es jungen Menschen gut, Abend für Abend auf allen Kanälen Gewalttaten in sämtlichen Variationen anzuschauen? Oder wirkt sich dieser Einfluss schädlich auf ihre Entwicklung aus und sollte deshalb unterbunden werden?

 

Die Uneinigkeit in der Gesellschaft über diese Fragen hat der heranwachsenden Generation in den letzten Jahrzehnten nicht zum Vorteil gereicht: Eine Zunahme der Gewaltbereitschaft, des Drogenmissbrauchs, des Nihilismus waren die Folge. Eine breite gesellschaftliche Diskussion tut Not, an deren Ende ein Konsens stehen muss, um der Jugend wieder Orientierung und Halt geben zu können. Diese Diskussion muss geführt werden ohne Tabuisierung und Abstempelung anderer Meinungen und muss sich u.a. an den vielen wertvollen Forschungsergebnissen der Entwicklungspsychologie, besonders der Bindungs- und Erziehungsstilforschung sowie den Forschungen zu den Bedingungen prosozialen Verhaltens und an der Medienwirkungsforschung orientieren.

 

Antworten aus der Perspektive der personalen Psychologie

 

1.         Die personale Psychologie hat uns wertvolle, in der pädagogisch-psychologischen Praxis bewährte Befunde geliefert, wie die Menschen ihr Zusammenleben verbessern können. Gemäß dem Menschenbild der personalen Psychologie ist der Mensch ein Wesen der Natur, gleich an Würde und Rechten geboren, weder durch seine Triebe (biologistisches Menschenbild) noch durch die gesellschaftlichen Verhältnisse (materialistisches Menschenbild) determiniert. Er ist fähig, zwischen bekömmlichen und schädlichen, gesunden und kranken, positiven und negativen Tendenzen im Leben zu unterscheiden und so Werte zu setzen, Kultur zu schaffen, eine Ethik zu entwickeln. Die Fähigkeit hierzu bildet sich beim Menschen im Laufe seines Lebens durch die Erziehung heraus. Die seelisch-geistige Entwicklung des Kindes vollzieht sich vom ersten Tag an im sozialen Wechselspiel mit seinen ersten Beziehungspersonen in der Familie und später mit den Personen seiner näheren und weiteren Umgebung. Gewissensbildung, ethisches Verhalten und sittliches Empfinden nehmen hier ihren Anfang. Sie haben ihre Wurzeln in der Empathie, welche sich in der positiven Bindung des Kindes an seine ersten Bezugspersonen entwickelt. Aber auch im späteren Leben des Jugendlichen müssen diese Werthaltungen in einem aufrichtigen zwischenmenschlichen Austausch mit seinen Eltern und Lehrern aktiv gelebt und bestätigt werden. Gerade bei einem Versagen des Jugendlichen in einer Lebensaufgabe kann ein Einbruch im Selbstwertgefühl zu einem Abdriften in irritiertes Geltungs- und Machtstreben führen, wenn wir ihm nicht helfen, echte, gemeinschaftsverträgliche Lösungen zu finden. Wir Erzieher dürfen es nicht dem Zufall überlassen, an welchen Werten und Vorbildern sich unsere Kinder und Jugendlichen orientieren, wenn wir eine Generation heranziehen wollen, die einmal konstruktiver Gestalter eines friedfertigen und mitmenschlichen Gemeinwesens sein soll. Deshalb müssen die Gesellschaft als Ganzes und jeder Einzelne sich bewusst entscheiden, welche Werte vermittelt werden.

2.         Falsche Theorien in den 70er Jahren haben besonders in Deutschland zu falschen Schlussfolgerungen und einem falschen Erziehungsansatz geführt: Jegliche Selbstkontrolle von Affekten, so die Annahme, führe zur Aufstauung von Aggressionen, die irgendwann "explodieren" würden. Das „Herauslassen“ von Aggressionen war deshalb Teil des damals aufkommenden „emanzipatorischen“ Erziehungsprogramms und die so genannten Sekundärtugenden wie Fleiß, Anstand und Gemeinschaftssinn wurden als Wegbereiter von Auschwitz aus dem Wertekatalog der Erzieher verbannt. In Wirklichkeit erleichtert die Orientierung an solchen Werten das menschliche Zusammenleben. Sie entsprechen der Menschenwürde und dem tiefen Wunsch des Menschen, einen Beitrag zum Gemeinwohl zu leisten und anderen wohl zu tun. Sie verbinden die Menschen miteinander. Ein Ergebnis der Empathieforschung war, dass das Mitgefühl mit dem anderen Menschen ein zentraler Bestandteil der Hemmschwelle gegen gewalttätiges Verhalten ist.
Die Überbetonung der so genannten Selbstverwirklichung, des Spaßhabens als Lebensziel in der Fun-Gesellschaft hat bei vielen Heranwachsenden zu Egozentrik und mangelnder Berücksichtigung der Belange anderer Menschen geführt. „Das Entstehen solcher (narzisstischer) Persönlichkeiten wird durch eine Gesellschaft gefördert, die stark ich-betont ist und die eine Erziehung, die moralische Grundsätze setzt, mit autoritärer Bevormundung verwechselt.“ (FÜLLGRABE, in: SZ v. 29.04.02) In der Erziehung muss der Schwerpunkt deshalb wieder auf andere Ziele gelegt werden, nämlich darauf, die Fähigkeit des jungen Menschen zu sozialer Anteilnahme, Verantwortung und Einsatzbereitschaft für das Gemeinwohl herauszubilden und zu stärken.

3.         Es gehört selbstverständlich zur Aufgabe des Erziehers, dem Heranwachsenden Grenzen zu setzen. Durch die Befunde der Forschungen zu den Entwicklungsbedingungen positiven Sozialverhaltens, insbesondere die Ergebnisse der Erziehungsstilforschung, wissen wir heute, welcher Erziehungsstil einen hohen Grad an Kooperationsfähigkeit, Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit und Sicherheit beim Kind hervorbringen kann. Diesen Erziehungsstil nennt die Entwicklungspsychologin BAUMRIND „autoritativ“: Gemeint sind elterliche Erziehungspraktiken, die durch Wärme und Zuneigung, aber auch durch wirksame Kontrollmechanismen gekennzeichnet sind, die auf Härte und körperliche Strafen verzichten, aber konsequent argumentative Durchsetzungsstrategien einsetzen, die Einhaltung von vereinbarten Regeln kontrollieren, bei Fehlverhalten einschreiten sowie das Kind durch Vorbild und Einbeziehung in positive soziale Aktivitäten anleiten. Zur Überraschung mancher Anhänger der so genannt antiautoritären Erziehung wurde festgestellt, dass der permissive, gewähren-lassende Erziehungsstil bei Kindern zu dem gleichen unkameradschaftlichen, unkooperativen und aggressiven Verhalten führte wie der vernachlässigende und autoritäre Erziehungsstil.
Der Erwachsene, der Zeuge eines gewalttätigen Verhaltens eines Kindes oder Jugendlichen wird, muss daher unter allen Umständen dagegen Stellung beziehen und Wiedergutmachung fordern; denn die fehlende Stellungnahme und ein Maßnahmenverzicht werden vom jungen Menschen als Zustimmung zu seiner Tat interpretiert. Ein Erzieher, der Gewalt zulässt, missachtet ein grundlegendes Menschenrecht. Auch muss das Opfer einer Gewalttat durch das entschiedene Einschreiten des Erziehers erleben, dass die Tat verurteilt, es selbst geschützt wird und Genugtuung erfährt. Ein Gewalttäter, der „ungeschoren“ davonkommt, also erfolgreich Gewalt angewendet hat, lernt außerdem durch diese Verstärkung, dass Gewalt sich lohnt und wird sie wieder anwenden. Muss er sich dagegen mit seiner Tat auseinandersetzen, einen echten Weg zur Wiedergutmachung entwickeln, so fühlt er sich in sein Opfer ein und baut eine Hemmschwelle gegen erneute Gewaltanwendung auf.

4.         In all den Fällen in jüngster Zeit, in denen Jugendliche oder junge Männer zu Mördern wurden, haben die Täter vorher intensiv visuelle Gewalt konsumiert. Der so genannte Wissenschaftsstreit über die Wirkungen der Mediengewalt ist ein Mythos. Es gibt ihn nicht, es gibt nur mächtige Interessenverbände, denen es gelingt, in der Öffentlichkeit die einschlägigen Ergebnisse immer wieder in Zweifel zu ziehen: „Es existiert eine Bildungslücke zwischen den Forschungs-Ergebnissen über die Wirkungen der Fernseh-Gewalt und den Kenntnissen darüber in der Öffentlichkeit und unter Praktikern. Diese Bildungslücke kann charakterisiert werden als Kenntnismangel, Fehleinschätzung und Verständnis-Mangel für die Anwendung der Forschungsergebnisse auf das Problem der Jugend-Gewalt. Die Film- und Fernseh-Industrie (...) nehmen von den Forschungsergebnissen keine Kenntnis; sie ignorieren sie. Sie greifen sie an; sie verdrehen und verfälschen sie sogar in ihren Sendungen. Sie kommen mit ihrer Haltung durch. Denn die Macht steht auf ihrer Seite, und die Gesellschaft ist in ihrer Meinung zwiespältig und gespalten.“ (SCHNEIDER, S. 147)
In Wirklichkeit kommen verschiedene Langzeit- und Laborstudien seit Jahrzehnten zu übereinstimmenden Ergebnissen: Kinder und Jugendliche, die Gewaltdarstellungen im Fernsehen, Video, Computerspiel sehen, sind unempfindlicher gegenüber Gewalt, nehmen Gewalt als selbstverständlicher hin, neigen mehr zu aggressivem und delinquentem Verhalten und sind auch als Erwachsene aggressiv bis kriminell (BANDURA, LEFKOVITZ et al., HUESMANN, GLOGAUER, LUKESCH, WEISS). Besonders die Computerspiele wirken brutalisierend, desensibilisierend und konditionieren auf das Töten hin, besonders dann, wenn ein Jugendlicher durch einen Verlust an Werten und eine ungünstige Umgebung schon belastet ist (GROSSMAN). Auch nach den Erkenntnissen der sozialen Lernpsychologie ist dieser Zusammenhang zwingend: Kinder beobachten ihre Bezugspersonen und identifizieren sich mit ihnen, nehmen sie zum Vorbild und ahmen sie nach (Modell-Lernen). Dass Lernmodelle nicht nur reale Personen, sondern auch Figuren aus Film und Fernsehen sind, ist seit den Forschungen von BANDURA in den 70er Jahren bekannt.
Nach Erfurt werden aufgeklärte Eltern, Lehrer und andere verantwortungsbewusste Bürger unserer Gesellschaft ihre Kinder, ihr Kostbarstes, diesem zunehmenden Verrohungsprozess durch die Medien nicht mehr ausliefern wollen und sich gemeinsam überlegen, wie sie diese „unheimlichen Erzieher“ in Zukunft daran hindern, ganze Generationen zu verderben und sich nicht mehr auf das Selbstkontroll-Spiel – sprich: ja, ja! – handle: nein, nein! – einlassen, das sich seit Jahren regelmäßig bei der Forderung nach einem Verbot von Gewaltdarstellungen in den Medien wiederholt.

 

In Zukunft wird also die ganze Gesellschaft, besonders aber die Familie und die Schule gefordert sein: Ohne ein feinfühliges wechselseitiges Zusammenspiel von Mutter und Säugling kann sich kein Urvertrauen im Kind bilden. Ohne sichere Bindung und seelische Verankerung in der ganzen Familie, inklusive Vater, Geschwister, Verwandte und Freunde, kann das Kind seine Individualität nicht voll entfalten, kann nicht Mitgefühl, Verantwortungssinn, moralisches Empfinden entwickeln. Ohne inneres Zuhause in seiner Ursprungsfamilie ist der Jugendliche heimatlos und im Übergang zum Erwachsenwerden den Gefahren des Drogenkonsums, der Gewalt und auch der politischen Verführung in viel größerem Maße ausgeliefert. Ohne aktive Auseinandersetzung mit ihren Lehrern, die ihnen als echte, sozial verantwortliche Erzieher und positive Vorbilder gegenübertreten und ohne deren Anleitung können sich Werthaltungen bei Jugendlichen nicht festigen und weiterentwickeln. Und ohne dass die Medien endlich ihre Verantwortung wahrnehmen, werden alle Bemühungen konterkariert werden.

Nur ein gesellschaftlicher Konsens über Werte, Ziele und Vorbilder in der Erziehung kann der heranwachsenden Generation Orientierung und Halt geben.

 

Dieser Rundbrief ist als Einladung zu einer offenen Diskussion gedacht; Ihre Stellungnahme dazu ist sehr willkommen.

Dr. Rudolf Hänsel, Dipl.-Psych.

Leiter der Staatlichen Schulberatungsstelle München

Pündterplatz 5, 80803 München, Tel. (089) 383849-50, Fax 383849-88 (E-Mail: rudolf.haensel@schulberatung-muenchen.de) 

http://www.schulberatung-muenchen.de und http://www.schulberatung.bayern.de)

Literatur:

·            Bandura, A. (1979): Aggression. Eine sozial-lerntheoretische Analyse. Stuttgart.

·            Glogauer, W. (2001): Gewalthaltige Medien machen Kinder und Jugendliche zu Tätern. In: Kinderärztliche Praxis. Nr. 4. Mainz . S. 235-241.

·            Grossman, D. / DeGaetano, G. (1999): Stop Teaching Our Kids to Kill. A Call to Action Against TV, Movie and Video Game Violence. New York.

·            Grossmann, K. E. / Grossmann, K. (2001): Das eingeschränkte Leben. Folgen mangelnder und traumatischer Bindungserfahrungen. Dillingen: Akademievortrag 27.

·            Hänsel, R. / Hänsel, R. (2002): Gewaltprävention in der Schule als Beitrag zur Friedenserziehung. In: Forster, J. / Krebs, U. (Hrsg.): Vom Opfer zum Täter? Gewalt in Schule und Erziehung von den Sumerern bis zur Gegenwart. Bad Heilbrunn / Obb. (Im Druck).

·            Lefkovitz, M. / Eron, L. D. / Walder, L. O. / Huesmann, L. R. (1977): Growing up to be Violent. A Longitudinal Study of the Development of Aggression. New York .

·            Olweus, D. (19962): Gewalt in der Schule. Was Lehrer und Eltern wissen sollen - und tun können. Bern.

·            Schneider, H. J. (2001): Kriminologie für das 21. Jahrhundert. Münster.

·            Staub, E. (1979): Positive Social Behaviour and Morality. New York.

·            Tschechoslowakische Forschergruppe um Langmeier, J / Matejcek, Z. / Damborska, M. (1963): „Kinder ohne Liebe“. Film-Dokumentation der Folgen außerfamiliärer, kollektiver Kinderbetreuung.


Quelle: SÜDKURIER vom 05.02.05