Juli 2004
© Prof.
Dr. med. Joachim Bauer
Abteilung
Psychosomatische Medizin
Uniklinikum
Freiburg
Hauptstrasse
8
79104
Freiburg
Tel.
(0761) 270 6539
Email:
Joachim_Bauer@psysom.ukl.uni-freiburg.de
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Die Freiburger Schulstudie
Zusammenfassung: Nachfolgend vorgelegt
werden die Daten der Freiburger Schulstudie zur Fragen der Gesundheit
von
Lehrern (und indirekt auch von Schülern). Wichtigste Erkenntnis des
Projektes: Der
entscheidende Ansatz zur Verbesserung der Situation an den Schulen
liegt nicht
in neuen Leistungsstandards, sondern in Hilfestellungen, die zu einer
Verbesserung der innerschulischen Beziehungsgestaltung führen.
Angesichts einer
verheerenden Situation bei der Schülergesundheit und eines wachsenden
Anteils
verhaltensgestörter Schülerinnen und Schüler muss die Qualifikation von
Lehrerinnen und Lehrern verbessert werden, mit schwierigen
psychologischen
Situationen umzugehen. Dies geht nicht ohne eine verstärkte
Zusammenarbeit der
Eltern mit der Schule. Hier muss es zu einem Wandel der Einstellung
kommen. Für
Lehrer hilfreich sind nach der Erfahrung des Freiburger Projekts vor
allem
Coachinggruppen, in denen der Umgang mit schwierigen interpersonellen
Situationen thematisiert und eine entsprechende Qualifikation
entwickelt werden
kann. Destruktives Schülerverhalten hat sich für Lehrer zu einem
erstrangigen
gesundheitlichen Belastungsfaktor entwickelt. Im Rahmen der in
Zusammenarbeit
mit dem Oberschulamt Freiburg durchgeführten Untersuchung an 10
südbadischen
Gymnasien zeigte sich: 35% der Lehrerinnen und Lehrer befinden sich in
einer
durch hohe Verausgabung, Erschöpfung und Resignation gekennzeichneten
Situation,
d. h. in einer Burnout- Konstellation. Stressbedingte
Belastungssymptome, die
in ihrer Schwere einer medizinisch relevanten gesundheitliche
Beeinträchtigung
entsprechen, zeigten sich bei 20 % der über 400 untersuchten
Lehrkräfte. Als
Reaktion auf die schlechten PISA Daten dürfen die Anstrengungen nicht
nur auf
die Definition neuer Bildungsstandards gelegt werden. Das Problem der
Schule
liegt nicht im Fehlen von Standards, sondern in der Unmöglichkeit, im
Unterricht eine Situation herzustellen, die Lernen möglich macht und
begünstigt.
Der psychologischen Qualifikation und persönlichen Eignung von Lehrern
muss
daher bereits in der Ausbildung ein höherer Stellenwert zuerkannt
werden. Von
ebenfalls herausragender Bedeutung: Eine Verbesserung der
Zusammenarbeit
zwischen Schule und Eltern, eine stärkere Beachtung der verheerenden
neurobiologischen und psychologischen Folgen der derzeitigen
Medienkonsums von
Kindern, sowie schließlich eine Verbesserung der Möglichkeit, für
verhaltensgestörte Kinder fachliche Hilfen hinzuzuziehen.
Zum
Hintergrund der
Problematik
In wenigen Berufen spielt das
zwischenmenschliche
Beziehungsgeschehen eine derart zentrale Rolle wie im Lehrerberuf.
Anders als
in Industrie und Verwaltung ist der Arbeitsprozess der Schule, also
Lehren und
Lernen vollständig eingebettet in zwischenmenschliche
Beziehungsabläufe. Da das menschliche Gehirn die Qualität des
Beziehungsgeschehens
evaluiert und entsprechend dieser Evaluation die Aktivität
neurobiologischer
Stress- bzw. Alarmsysteme eingestellt werden, unterliegen
Human-Dienstleistungsberufe wie der Lehrerberuf einem besonderen
gesundheitlichen Risiko.
Anstatt als Voraussetzung für eine
erfolgreiche
Stoff- bzw. Wissensvermittlung erkannt zu werden, wird der Gestaltung
des schulischen Beziehungsgeschehens eine oft nur
nachrangige Bedeutung zuerkannt, mit der Folge daß schulische
Beziehungsabläufe
zwischen Lehrern untereinander, Lehrern und Schüler, aber auch Eltern
und
Lehrern zu einem Stressfaktor geworden sind.
Die Freiburger Studie war bzw. ist ein
Projekt der
Abteilung Psychosomatische Medizin der Universitätsklinik in
Zusammenarbeit mit
dem Oberschulamt Freiburg. Ausgangspunkt des Projektes waren und sind
seit
Jahren konstant hohe, bei ca. 50%
liegende Raten gesundheitsbedingter vorzeitiger Dienstunfähigkeit bei
schulischen Lehrkräften. Absolut führend bei den Ursachen sind laut
einer
Studie der Universität Erlangen (Weber und Kollegen) psychosomatische
Gesundheitsstörungen (siehe Tabelle).

Die
Freiburger Studie:
Untersuchte Lehrerpopulation
Im Rahmen des Freiburger
Lehrergesundheitsprojektes
wurden die Kollegien von sieben südbadischen Gymnasien in staatlicher
und drei
südbadischen Gymnasien in kirchlicher Trägerschaft, untersucht. Von
insgesamt
696 Lehrerinnen und Lehrern wurden 438 ausgefüllte Testinventare
zurückgegeben
(die Zahl vollständig und korrekt ausgefüllten Inventare lag etwas
niederer),
was einer vergleichsweise guten Rücklaufquote von 63 % entspricht.
Untersucht
wurden 1. der Umgangsstil mit beruflicher Belastung (AVEM-
Testinventar) und 2.
das medizinisch relevante Ausmaß stressbedingter gesundheitlicher
Belastung
(Medizinisches SCL90R- Inventar).

Umgang
mit beruflicher
Belastung (AVEM- Testinventar):
Vier
Grundtypen des Umgangs
mit beruflicher Belastung
Das im Rahmen der Untersuchung eingesetzte
arbeitspsychologische Test-Inventar AVEM beschreibt vier Typen des
Umgangs mit
beruflicher Belastung:
● Typ G zeigt berufliches
Engagement und Verausgabungsbereitschaft,
bewahrt aufgrund ausreichender Distanzierungsfähigkeit jedoch seine
Erholungsfähigkeit, legt Wert auf Kollegialität und erlebt beruflichen
Erfolg
● Typ A weist – oft verbunden mit
perfektionistischen Einstellungen - eine überdurchschnittliche
Verausgabungsbereitschaft
auf, hat seine Erholungsfähigkeit teilweise eingebüßt. Diese Kollegen
neigen
zum Einzelkämpfertum, erleben wenig kollegiale Unterstützung und sind
vom
Verschleiß bedroht.
● Typ B hat – bei fortgesetzter
Verausgabungsbereitschaft - aufgrund psychophysischer Erschöpfung und
eingetretener Resignation seine Effizienz eingebüßt, kann von
kollegialer
Unterstützung nicht profitieren.
● Typ S fürchtet beruflichen Verschleiß.
Diese Kollegen versehen ihren Dienst i. d. R. korrekt, zeigen aber
keine
darüber hinaus gehende Verausgabungsbereitschaft.
Lehrer
zeigen eine
überwiegend hohe berufliche Verausgabungsbereitschaft, aber auch eine
hohe
Burnout-Rate
Unter Anwendung des arbeitspsychologischen
Testinventars AVEM zeigte sich bei nahezu zwei Drittel (63 %) der
untersuchten
Lehrerpopulation eine hohe oder sehr hohe Verausgabungsbereitschaft
(Typ G, A
und B). Mehr als die Hälfte dieser Gruppe (35 % der Gesamtpopulation)
befindet
sich in einer Burnout-Situation (Typ B) im Sinne einer eingetretenen
psychophysischen Erschöpfung. Lehrer sind
daher in ihrer übergroßem Mehrheit keine
"faulen
Säcke". Allerdings zeigt
eine 37% umfassende Untergruppe von Lehrerinnen und Lehren – bei i. d.
R.
korrekter Erfüllung des Dienstes - eine gegenüber den anderen zwei
Dritteln der
Kollegen deutlich verminderte, nicht über das Pflichtpensum
hinausgehende
Verausgabungsbereitschaft.

© Bauer
Frauen
und Personen ohne
Partner besonders belastet
Frauen befinden weisen einen höheren
Burnout-Anteil
(43%) auf als Männer (27%). Getrennt
lebende oder geschiedene Lehrerinnen und Lehrer zeigen eine deutliche
höhere
Burnout-Rate (55%) als Singles (45%) oder in Partnerschaft bzw. Ehe
lebende
Lehrkräfte (30%). Dem gegenüber hatte das Dienstalter in unserer
Untersuchung
keinen Einfluss auf die Burnout-Rate, d. h., entsprechend disponierte
Lehrerinnen und Lehrer geraten bereits früh in ihrem Berufsleben in
eine
berufliche Verschleißsituation.
Medizinisch
relevante
stressbedingte Gesundheitsstörungen
(Medizinisches
Testinventar
SCL90R)
Das SCL90R-Testinventar ist ein in allen
westlichen
Ländern etabliertes medizinisches Untersuchungsinstrument zur Erfassung
des
Umfangs und Schweregrades psychischer und psychosomatischer Symptome.
Der
Global Score dieses Test (GSI) ergibt für den gesunden
Bevölkerungsdurchschnitt
einen Punktwert von +/- 50 Punkten. Mehr als 60 Punkte zeigen eine
gesundheitsrelevante Belastung an, Punktwerte über 70 entsprechen einer
krankheitswertigen und behandlungsbedürftigen Situation.
Exakt 20% der untersuchten diensttuenden
LehrerInnen-Population wiesen einen Punktwert von über 70 Punkten auf
und
befinden sich damit in einer eigentlich behandlungsbedürftigen
medizinischen
Situation.

©
Bauer
Statistische Berechnungen zeigten eine starke
Korrelation zwischen Typ B (Burnout- Muster) im arbeitspsychologischen
AVEM-Testinventar einerseits, und einem Punktwert über 70 im Global
Score des
medizinischen SCL90R-Testes andrerseits. Männer zeigen ein höheres
Ausmaß an
psychischen und psychosomatischen Symptomen als Frauen. Anders als die
Burnout-Rate nimmt der Anteil von LehrerInnen mit hoher
psychosomatischer
Symptombelastung (über 70 Punkte im SCL90R) mit zunehmendem Dienstalter
zu.
Von
Lehrern erlebte
Hauptbelastungs-Faktoren:
Klassenstärke
und
destruktives Schülerverhalten
Die untersuchten LeherInnen wurden gebeten,
bei
jedem von 26 angebotenen Items eine Bewertung anzugeben, inwieweit
durch das
jeweilige Item eine berufliche Belastung erlebt wird (die Bewertung
erfolgte
von 1=minimale Belastung bis 5=maximale Belastung). Die mit Abstand als
am
stärksten erlebten Belastungsfaktoren sind die Klassenstärke (Punktwert
4,2)
und destruktives Schülerverhalten (Punktwert 4,01) (siehe Abbildung).
Diese
Rangfolge wurde auch von denjenigen Lehrerinnen und Lehrern so
angegeben, die
gesundheitlich nicht belastet waren. Auch in einer Reihe anderer
Studien wurde destruktives
Schülerverhalten als erstrangiger Belastungsfaktor identifiziert.

©
Bauer
Schwere
Verhaltensprobleme
von Schülern:
Ausdruck
einer
besorgniserregenden Situation der Jugendgesundheit
Schwere, pädagogisch wenig oder nicht
beeinflußbare
Verhaltensprobleme sind kein moralisches Problem, sondern Ausdruck
einer
besorgniserregenden Situation bei der Schülergesundheit. Nach Angaben
der von
Stuttgarter Kinderärzten – unter Koordination des Gesundheitsamtes
Stuttgart - durchgeführten
„Jugendgesundheitsstudie Stuttgart“
leiden 51 % der dort untersuchten 2000
Kinder unter anhaltenden psychosomatischen Gesundheitsbeschwerden
(siehe
Abbildung).

Nach Angaben einer weiteren, bei über 500
Kindern
und Jugendlichen durchgeführten Untersuchung der Universitätsklinik
Aachen
zeigen über 15% der Kinder und Jugendlichen deutliche psychiatrische
Auffälligkeiten (siehe Abbildung).

Eltern
kennen die Probleme
und Gesundheitsbeschwerden ihrer Kinder nur teilweise
Sowohl die Stuttgart Jugendgesundheitsstudie
als
auch die Aachener Untersuchung fanden übereinstimmend, daß Eltern über
die
tatsächlichen Beschwerden und Probleme ihrer Kinder nur teilweise
Bescheid
wissen. Dies ist ein weiterer Hinweis darauf, daß bei einem Teil der
Kinder und
Jugendlichen keine ausreichende Betreuung im häuslichen Umfeld zur
Verfügung
steht.
Neurobiologische
Erkenntnisse zeigen, daß beobachtete Verhaltensmodelle Verhalten
bahnen: Gewaltmodelle
und Gewaltverhalten
Die Entdeckung der sogenannten Spiegelneurone
("mirror neurons") durch eine ital. Forschergruppe um Rizzolatti und
durch eine kanadische Gruppe um Hutchison zeigt, daß das Gehirn über
neurobiologische Systeme verfügt, die beobachtetes Erleben und
Verhalten
speichern und zugleich eigenes Erleben und Verhalten steuern
können.
Ein jüngst vorgelegte, im
Topjournal "Science" publizierte Langzeit-Studie einer US-Gruppe um
Johnson weist einen eindeutigen Zusammenhang nach zwischen Zeitumfang
des
täglichen TV-Konsums und gewalttätigen Verhaltensmustern (siehe
Abbildung).


Zwar zeigt nur eine Minderheit von Kindern
und
Jugendlichen, der nach Angaben der Jugendgesundheitsstudie Stuttgart
bei ca.
10% bis 20% liegen dürfte, ein besorgniserregendes Ausmaß von TV- und
PC-Spielekonsum (siehe Abbildung). Etwa in derselben Größenordnung (bei
15%)
liegt laut der Aachener Studie (siehe oben) jedoch auch der Anteil der
besonders stark psychisch beeinträchtigten Kinder. Deren Verhalten
wiederum
scheint ein Hauptbelastungsfaktor für Lehrergesundheit zu sein.
Von daher stellen sich Fragen, inwieweit eine
Untergruppe (10% bis 20%) von Kindern aufgrund nicht ausreichend
vorhandener Betreuung
und aufgrund eines Mangels an Beziehungs-, Sport- und Freizeitangeboten
einem
gesundheitsschädigendem Übermaß von Medienkonsum ausgesetzt ist. Es ist
davon
auszugehen, daß das Angebot einer Nachmittagsbetreuung bzw.
Ganztagsschule für
diese Kinder eine Verbesserung ihrer Situation darstellen würde.
Konsequenzen
und
Empfehlungen
Defizite in der Beziehungsgestaltung können
durch
ein entsprechendes Training im Rahmen von Coaching- bzw.
Supervisionsgruppen
verbessert werden. Nachdem aus früheren Untersuchungen Hinweise auf
positive
Effekte von Coaching- bzw. Supervisionsgruppen vorlagen (Schaarschmidt,
2001,
2004), haben wir im Rahmen des Freiburger Projektes eine Reihe von
Lehrer-Coachinggruppen,
mit einer jeweils auf ein Jahr begrenzten Dauer bei einer
durchschnittlichen
Sitzungsfrequenz von 1 Doppelstunde monatlich durchgeführt.

©
Bauer
Zu den am häufigsten thematisierten Themen
zählten
1. Fragen der Beziehungsgestaltung mit Schülern, 2. Probleme bei der
kollegialen Zusammenarbeit und 3. strukturelle Rahmenbedingungen (siehe
Abbildung).
Beziehungsgestaltung
Lehrer-Schüler-Eltern
Bezüglich der Beziehungsgestaltung
mit Schülern wurde deutlich, daß Lehrerinnen und Lehrer - nicht zuletzt
unter
einem verstärkten Druck von außen - dazu tendieren, Beziehungsaspekte
hinter
Aspekten der reinen Stoffvermittlung zu vernachlässigen, was sich
letztlich
jedoch kontraproduktiv auf das Unterrichtsgeschehen auswirkt. Viele
Lehrkräfte
sind unsicher, inwieweit sie Identität und persönliche Authentizität in
den
Unterricht einbringen können. Unter dem Eindruck einer oft wenig
unterstützenden, eher mißtrauisch-kontrollierenden Einstellung vieler
Eltern
neigen viele Lehrer dazu, sich auf eine Position einer "identitätslosen
Unangreifbarkeit" zurückzuziehen, was dem Unterrichtsgeschehen eher
abträglich ist.
Gegenseitige
kollegiale
Unterstützung
Probleme des
kollegialen Zusammenhaltes
betreffen vor allen den Umgang mit von außen an die Schule herangetragene Kritik über einzelne Lehrer.
Offenbar
verfügen nur wenige Schulen - im Sinne eines Qualitätsmanagements -
über
Prozeduren, die Kritik konstruktiv aufnehmen ohne dabei
Spaltungstendenzen
innerhalb des Kollegiums zu fördern. Ein weiterer, die Kollegialität
betreffender Themenpunkt waren dysfunktionale Interaktionen zwischen
der
überengagierten, perfektionistischen Gruppe der Typ-A-Kollegen
einerseits und
den eher zurückgezogenen Kollegen des Typ S.

©
Bauer
Strukturelle
Bedingungen
In der Coachingarbeit thematisierte strukturelle Rahmenbedingungen betrafen
unter anderem die hohe Kompression des Schulgeschehens auf den
Vormittag: Da
die Pausen keine Rückzugsmöglichkeiten bieten, sondern für Lehrer eher
noch
mehr Belastung bedeuten als der Unterricht selbst, sind Lehrer am
Vormittag
einer ununterbrochenen, 4-6 Stunden dauernden pausenlosen Belastung
ausgesetzt.
Ein weiterer Aspekt betrifft die Tatsache, daß viele Lehrer Zuhause den
Arbeitsbereich und den Privatbereich nicht trennen (können) und daß
aufgrund
dessen häufig die Erholungsfunktion einer abgegrenzten Privatsphäre
nicht mehr
besteht.
©
und Kontakt:
Univ.-Prof.
Dr. Joachim Bauer
Internist
und Arzt für Psychosomatische Medizin
Arzt
für Psychiatrie und Psychotherapie
Abteilung
Psychosomatische Medizin
Uniklinikum
Freiburg, Hauptstrasse 8, 79104 Freiburg
Ph.
(0761) 2706539
Mail: Joachim_Bauer@psysom.ukl.uni-freiburg.de
