Zum Thema Salafismus

Man
muß kein Katholik sein, um die dahinterstehende Häme zu erkennen. (FAZ vom
11.05.2021)
Gemessen an der biblischen Sexualethik befinden wir uns längst in «Sodom und
Gomorrha»
Zur
Jahreswende etwas Erheiterndes und dennoch Ernstes:

Die
Familie ist die Zelle des Staates, lernten wir noch in der Schule. Ein
Staat, der sie nicht mehr schützt, untergräbt sich selbst und
schafft somit auf Dauer die Demokratie ab! Ist letzteres womöglich
Absicht? Dazu passt folgende - eigentlich skandalöse - Meldung vom
30.10.2014:
In ihrem
Bemühen, das traditionelle Familienbild zu ersetzen, greift die
Sexualpädagogik zu ungewöhnlichen Methoden: Die Fachleute
empfehlen für den Unterricht die Beschäftigung mit Vibrator,
Handschellen und Lederpeitsche.
– Jan
Fleischhauer im „Spiegel“ unter der Überschrift „Moderne Sexualkunde: Oralsex für den Siebtklässler“

Aktuelles
/ Informatives
Info zum
GAZA-Konflikt
Info
zur Geschichte Israels ab 1917


5.6.2015

Ja, da waren unsere Zeitungs- und Meinungs-Macher
entsetzt; aber mit ihrer Art der Berichterstattung (Macht der Bilder)
haben sie diese Entwicklung gefördert!
Infos vom 17. April 2015:



Zwei Leserbriefe am 31. März 2015 im hiesigen
SÜDKURIER:
Was läuft hinter den Kulissen wirklich? Und irgendwann sagen die
Leute dann wieder "Ja, hätten wir das gewußt ..."


Entdeckt am 22.12.2014:



Wann endlich hören unsere Politiker auf, sich selbst und
uns in die Taschen zu lügen?

Erhalten am 5.9.14

Sonder-Info Kugele vom 25.08.14: Wohin steuern wir?

16.5.14: Diese Art der "Toleranz" wird uns Christen wohl bald
schon Probleme bereiten ...

SÜDKURIER vom 25.04.14: Warum überrascht mich das
nicht wirklich?

Einst sollte am deutschen Wesen die Welt genesen, jetzt am
europäischen? Das kann genausowenig gutgehen!
SÜDKURIER vom 26. März 2014

SÜDKURIER vom 19. März 2014: Ein sehr interessanter
Standpunkt!

SÜDKURIER vom 12.03.14: Immer mehr "Kultur-Banausen" haben
leider das Sagen


21.02.14


SÜDKURIER vom 19.02.2014: Ein sehr interessanter
Blickwinkel!
Wird es tatsächlich bald so weit kommen müssen?

Unabhängige Richter?


Wie weit soll die Amerikanisierung unserer Gesellschaft denn
noch gehen?!

Was eigentlich "bewegt" diese Gender-Ideologen? (Quelle:
Rundbrief Pfr. Kugele vom 13.12.13)

Quelle: Singener Wochenblatt vom 17.04.2013
Das Thema "Stuttgart 21" ist noch lange nicht ausgestanden; wenn
das hier stimmt, ist es ein Skandal!
Auch hierüber sollte viel mehr nachgedacht (und umgedacht!) werden:

aus: Vegan, die gesündeste Ernährung (von Dr. med.
Ernst Walter Henrich)

Siehe weiter unten (Hitlers Saat)!

Das intolerante und beleidigende Verhalten der Homo-Lobby gibt zu
denken ...



Nun hat der Antisemitismus-Bazillus
als
letzte Partei auch die SPD getroffen ...

Erschreckend, was sich kriminelle Hirne so alles ausdenken ...
Informationshilfe zur unseligen Beschneidungs-Debatte:



Das in meiner Predigt am Israel-Sonntag 2012
angesprochene verminderte Auftreten von Gebärmutterhalskrebs bei
Frauen Beschnittener läßt sich medizinisch nicht
schlüssig belegen (gegensätzliche Untersuchungen von 1950 und
1962). Da war ich demnach vor Jahren einer Fehlinformation aufgesessen.

Das hier ist unbedingt beherzigenswert:

SÜDKURIER vom 04.08.2012

Also nicht nur Sarrazin (nur schreibt dieser Mann hier etwas
seriöser) ...

Gut, dass das einmal klargestellt wird
SÜDKURIER vom 21.03.12

20.01.12: Rundbrief Pfr. Kugele (das mit Wulff sehe ich denn
doch etwas anders ...)

13.01.12 Rundbrief Pfr. Kugele

13.01.12 Rundbrief Pfr. Kugele

Kein Kommentar!

Zum Ewigkeitssonntag 2011

Was die Welt nicht weiß oder
verdrängt: Wer sich gegen Israel stellt, stellt sich gegen Gott
und weiht sich damit dem Untergang (siehe Hitler-Deutschland).

Es kann nicht alles schlecht sein, was früher mal
Gültigkeit hatte ...

Ja, die Sache um Stuttgart21 ist noch nicht ausgestanden
...
Man erinnert sich
noch an die Berichte über die Koran-Verbrennung jenes
amerikanischen Sekten-Predigers und die empörten Kommentare in
unseren Medien. Nun erfuhr ich aus einer Schweizer Zeitschrift, dass
einen Monat zuvor Moslems Hunderte Bibeln verbrannt hatten; erinnerst
du dich an einen diesbezüglichen Bericht? Eben ...
Dies wirft ein bezeichnendes Licht auf unsere feigen Medien und deren
zunehmend antichristliche Berichterstattung. Auf keinen Fall sind
jedoch Bücherverbrennungen zu rechtfertigen, denn:
Wer Bücher
verbrennt, wird bald auch Menschen verbrennen, wie unsere eigene
jüngste Geschichte gezeigt hat.


Aus Rundmail Kugele vom 24.06.11






Infos Kugele vom 10.06.2011

Hitlers unselige Saat wirkt noch immer ... (Info vom
18.03.11)

erhalten am 18.02.11 (Info-Mail Kugele)

Irgendwie passt dies alles zusammen ...
(Info vom Mail-Dienst Kugele, 10.12.10)

Mail-Dienst Kugele vom 19.11.10

Noch Fragen?

s.o.



Dieses
Thema erregt ja mittlerweile die Gemüter nicht nur in
Baden-Württemberg. Die hier genannten Argumente und Fakten werden
von den Befürwortern von S21 leider verschwiegen. Immer deutlicher
wird jedoch, daß S21 ein reines Prestige-Objekt zu sein scheint,
welches auf Kosten ebenso wichtiger Bahn-Projekte (mehr Güter auf
die Schiene) mit allen Mitteln (hier kann einem die Polizei leidtun,
die das durchsetzen muß) durchgesetzt werden soll.
Bleibt zu hoffen, daß beide Seiten ihr demokratisches Gesicht
wahren und den Respekt voreinander nicht verlieren!
Und gespannt darf man auf die Landtagswahl im Frühjahr 2011 sein:
Es wird sich zeigen, ob die GRÜNEN auch dann noch die derzeitigen
Umfrage-Ergebnisse werden einfahren können und ob sie in der
Regierungsverantwortung imstande sein werden, den unterstützten
Baustop auch umzusetzen.

per E-Mail empfangen am 17.09.2010

Quelle: Neukirchner Kalender vom 01.09.2010







Wenn denen nicht einmal eine christliche Schule in freier
Trägerschaft recht ist ...


Info von Ende November 2009

Kopie aus FAZ vom 31.10.09








Man fragt sich schon, was für ein Ignorant dieser
Mann sein muss: Erst werden die Christen aus der Türkei verjagt,
damit man dann keine Kirchen für sie mehr braucht. So kann man die
Augen vor den Tatsachen verschließen ...

Quelle: SÜDKURIER vom 11.07.08



Rückenschmerzen sind
zu einem wahren Volksleiden geworden ...



Quelle aller drei Artikel: DIE WELT vom 17.05.08

DIE WELT vom 10.05.08







DIE WELT vom 29.12.07


Gottlob sind diese acht Jahre nun bald vorbei. Peter
Scholl-Latour schrieb jüngst (tv-hus 1/08):
Ich
freue mich, dass 2008 die Ära einer der verhängnisvollsten
Gestalten der amerikanischen Geschichte zu Ende geht - und das sieht
inzwischen die Mehrzahl der US-Bürger genauso. Eine solche
Fehlbesetzung wie George Bush hat es wirklich selten gegeben, und das
in einer so kritischen Zeit, in der sich die geopolitischen
Schwergewichte auf der Welt völlig neu verteilen.





Quelle: DIE WELT vom 20.10.07

Quelle: DIE WELT vom
22.09.07
Schon immer war die SPD wesentlich geschickter im "Verkaufen"
ihrer Politik. Dagegen nehmen sich die derzeitigen Worte von
Schäuble und Jung so richtig "dumpfbackig" aus.

Quelle: DIE WELT vom
22.09.07
Kommentar überflüssig. Dazu paßt noch folgende
Einschätzung einer Islam-Wissenschaftlerin:


Quelle: DIE WELT vom 22.09.07



Quelle: DIE WELT vom 11.08.07
Wer die Menschheit kennt, mußte leider damit rechnen.
Auf die Bibel jedenfalls können sich diese Leute nicht berufen!


Quelle: DIE WELT vom 11.08.07


DIE WELT

SINGENER WOCHENBLATT



Quelle: DIE WELT vom 21.04.07






Laut Koran dürfen Männer ihre Frauen bei
Ungehorsam tatsächlich schlagen:
Sure 4,34
Die
Männer stehen über den Frauen, weil Gott sie von Natur vor
diesen ausgezeichnet hat. Und wenn ihr fürchtet, daß
irgendwelche Frauen sich auflehnen, dann vermahnt sie, meidet sie im
Ehebett und schlagt sie! Wenn sie euch daraufhin wieder gehorchen, dann
unternehmt weiter nichts gegen sie! Gott ist erhaben und groß.





Quelle: SÜDKURIER vom 20.01.07











Quellen: Rundmail aus Bretten von Pfr. Kugele

Quelle: DIE WELT vom 16.12.06


Quelle: DIE WELT vom 23.09.06
Scheich
Abu Saker (Gazastreifen) hofft, daß der Islam in kurzer Zeit
die Welt beherrschen werde: "Der Tag wird bald kommen, an dem die
grüne
Fahne von 'La Illah Illah Allah' im Vatikan gehißt wird"
(Wann
wachen unsere Politiker und Kirchenführer endlich auf und
begreifen, daß dies der Islam ist, mit dem wir es derzeit zu tun
haben?)

Quelle: DIE WELT vom 23.09.06



Quelle: DIE WELT vom 19.08.06
Keine guten Aussichten für Israel:






Quelle: DIE WELT vom 12.08.06



SÜDKURIER vom 09.08.06 Das
sollte zu denken geben; siehe auch die folgenden Meldungen:




04.08.06

3.8.06

Atombombe
in Deutschland?
Kritik an derzeitiger
Politik

SÜDKURIER VOM 27.06.06

Quelle: Rundmail von Pfr. Kugele vom 27.06.06


Quelle: ethos 6/2006

Quelle: Rundbrief von Pfr. Kugele vom 9.6.06

Quelle: Rundbrief von Pfr. Kugele (20. Juni 2006)

Von der merkwürdigen Grammatik in der Überschrift einmal
abgesehen: ein sehr bedenkenswerter Artikel
Quelle: DIE WELT vom 03.06.06
Gewiß ist, daß wir nichts zu beanspruchen haben
und
doch alles erbitten dürfen.
In der apokryphen Schrift
wird der Verräter positiv dargestellt
TÜBINGEN. Das
„Judas-Evangelium“, das durch die Medien für Schlagzeilen sorgte,
wirft kein neues Licht auf das Leben und Sterben Jesu. Darin sind sich
Religionswissenschaftler einig. Dem Judas-Evangelium zufolge
drängte Jesus den Jünger Judas zum Verrat, damit Gottes Plan
erfüllt werde. Judas sei der einzige gewesen, der Jesu Botschaft
verstanden habe. Wissenschaftler datieren die 13-seitige
Papyrus-Schrift in koptischer Sprache ins vierte Jahrhundert. Sie wurde
in den 70-er Jahren des letzten Jahrhunderts in Ägypten entdeckt.
Vor sechs Jahren erwarb eine Zürcher
Antiquitätenhändlerin das Manuskript für 300.000 Dollar
und übergab es der Schweizer Maecenas-Stiftung für antike
Kunst, die es restaurieren und übersetzen ließ. Vermutlich
gibt es einen griechischen Originaltext, der mit einer vom Kirchenvater
Irenäus (135-202) um 180 als häretisch kritisierten Schrift
identisch sein könnte. Mit Sicherheit, so die Fachleute, entstand
das Judas-Evangelium wesentlich später als die im Neuen Testament
enthaltenen Evangelien von Matthäus, Markus, Lukas und Johannes.
Es setzt deren Existenz voraus, indem es bewusst eine Gegenposition zu
den bekannten Texten aufbaut. Es zählt zu den apokryphen, das
heißt nicht in die Bibel aufgenommenen, Schriften und schildert
außer Judas auch den Brudermörder Kain aus dem Alten
Testament positiv.
"Johannes Rau sagte: Es geht zu Ende.
Aber wie er das sagte, läßt mich nun über die Kraft des
christlichen Glaubens neu nachdenken."
Der
frühere Kanzleramtsminister Bodo Hombach, der
Altbundespräsident Johannes Rau an seinem 75. Geburtstag (16.
Januar) zum letzten Mal sah. Der engagierte evangelische Christ Rau
starb am 27. Januar.
Ebenfalls hierzu zitiere ich in
Auszügen einen in idea-Spektrum Nr. 5 vom 01.02.06 erschienenen
Artikel von Johannes Hansen, dem früheren Leiter des Amtes
für missionarische Dienste der westfälischen Kirche, wo er
schreibt:
War der "ganz besondere
Präsident" ein Pietist?
Es plagt mich die Frage, warum dieser so herrlich menschliche und
zugleich im besten Sinne des Wortes fromme Mann den Evangelikalen in
Deutschland so viel Kopfschmerzen bereitete. Man mochte nie so ganz
anerkennen, daß er wirklich ein "gläubiger Christ" sei.
Viele wollten ungern akzeptieren, daß ein Politiker aus der SPD
überhaupt ein Christ sein könne. ... Wie sich Klein-Erna das
Leben so vorstellt. ... Und er war an vielen Orten und bei wechselnden
Gelegenheiten aus innerer Berufung auch der Prediger. Und welch ein
Prediger! War er ein Pietist? Als Aufkleber gewiß nicht, doch er
kam aus der Gemeinde des unvergessenen Karl Immer in Wuppertal, hatte
einen Evangelisten als Vater, und seine Mutter Helene lernte ich als
liebenswerte Christin in Barmen kennen. Johannes Rau sang bei einer
Konferenz im Diakoniewerk Bleibergquelle ... die "Reichslieder"
auswendig mit. ...
Ein ganz besonderer Präsident ist von uns gegangen. Die Deutschen
haben ihrem Altbundespräsidenten Johannes Rau viel zu verdanken.
Er wurde heimgerufen. Wie die Väter und Mütter des Glaubens
sagten: Nun "ist er beim Herrn".
Was mir an diesem Artikel so
gefällt, ist der Hinweis auf "Klein-Erna". Die Engstirnigkeit sehr
vieler sogenannter Evangelikaler kann nicht besser ausgedrückt
werden. Die Gefahr zum Sektierertum ist immer dann gegeben, wenn man
anderen den Glauben nur dann zugesteht, wenn er allein den eigenen
Anforderungen genügt. Das Bekenntnis "Christus allein" jedoch
muß uns genügen als Beweis, daß einer glaubt. Und die
Mitgliedschaft in der SPD als Beweis für Unglauben zu sehen, zeugt
auch nicht gerade von politischem Sachverstand. Es sei Franz-Josef
Strauß zitiert: Es gibt keine
christliche Politik; es gibt nur Christen in der Politik.
Als Studenten sympathisierten
viele von uns stark mit der Auffassung, daß man als Christ auch
Sozialist sein müsse. Angesichts der gegenwärtigen
gesellschaftlichen Entwicklung gewinnt dieser Gedanke wieder an
Anziehungskraft.


Quelle beider Artikel: DIE WELT vom 11.02.06


Quelle: standpunkte Juni 2006
Mehr
zum Thema Islam weiter unten.

Quelle: idea Spektrum Nr. 25 vom 21. Juni 2006

Quelle: DIE WELT vom 25.03.06
Etwas zum Schmunzeln

Quelle: ETHOS 4/06

Wir sinken tiefer ... (Quelle: Singener Wochenblatt vom 21.12.05)
"Christliche
Hausapotheke" nutzen
Bischöfin
Margot
Käßmann sagte, auf der kirchlichen Tagesordnung für
2006 stehe eine "Alphabetisierung in Glaubensfragen". Sie sei
erschüttert, wie wenig die Deutschen noch vom christlichen Glauben
wüßten. Der Katechismus müsse in den Gemeinden als
Erklärung neu entdeckt werden. Seine "Grundausstattung" mit den
Zehn Geboten, dem Glaubensbekenntnis und dem Vaterunser sei eine Art
"christliche Hausapotheke".
idea



Quelle: DIE WELT vom 15.04.06
Papst-Enzyklika: Liebe
nicht auf Sex reduzieren
ROM.
Papst Benedikt XVI. ruft in seiner ersten Enzyklika „Deus caritas est"
(Gott ist Liebe) die Christen zur Nächstenliebe und karitativen
Hilfe für Not leidende Menschen auf. Zugleich weist er Kritik an
einer angeblichen Leibfeindlichkeit der Kirche zurück. Wahre Liebe
beinhalte neben der Sinnlichkeit auch ein gebendes Element, das zur
Aufopferung für den anderen bereit sei. In dem 80-seitigen
Lehrschreiben über göttliche Liebe warnt Benedikt vor einer
„Verherrlichung des Leibes". „Der zum Sex degradierte Eros wird zur
Ware", heißt es. Im zweiten Abschnitt geht der ehemalige
Präfekt der römischen Glaubenskongregation auf den
karitativen Auftrag der Kirche und das Gebot zur Nächstenliebe
ein. Diese erfüllten ihren Auftrag nur dann, wenn sie aus dem
christlichen Glauben heraus handelten und sich
Säkularisierungstendenzen widersetzten. In Deutschland wurde der
Text in ersten Reaktionen begrüßt. Der lutherische
Catholica-Beauftragte, Landesbischof Friedrich Weber,
begrüßte, dass die Enzyklika auf die Mitte der Heiligen
Schrift verweise und den untrennbaren Zusammenhang von christlichem
Glauben und diakonischem Handeln zeige. Auch stimmt er der Mahnung zu,
daß die Liebe nicht zum reinen Sex abgewertet werden dürfe. (www.katholisch.de)
ZDF: Volksverdummung mit Sendung
über Jesus
MAINZ
. Hatte das ZDF am 15. Januar in der Sendereihe „Terra X" noch zurecht
Jesus-Geschichten, wie sie in Bestsellern wie „Sakrileg" von Dan Brown
vorkommen, als Mythen entlarvt, so hat der Sender schon eine Woche
später wieder sein Image bestätigt, für
christentumskritische Jesus-Filme zu stehen. In der „Terra X"-Folge am
22. Januar „Der Fall Jesus" wurde die rund ein Jahrhundert alte
Legende, Jesus sei in Indien gewesen und dort schließlich auch
gestorben, neu und mit spürbarer Sympathie aufgewärmt. Das
Ganze geschah unter dem hochtrabenden Untertitel „Der Galiläer im
Visier der Forschung". Dabei wurde der irreführende Eindruck
vermittelt, als drehe sich „die" Forschung um genau diese Fragen - und
als sei die Indien-Legende am Ende genauso wahrscheinlich oder
unwahrscheinlich wie die „legendären" Darstellungen der
Evangelien. Ernsthafte Forschung aber diskutiert diese Thematik
heutzutage so gut wie gar nicht. Es handelt sich um sektiererische
Hypothesen und höchst fragwürdige Quellen, mit deren Hilfe
eine Nähe zwischen Jesus und Buddhismus konstruiert werden soll,
die ihrerseits wissenschaftlich gerade nicht seriös behauptet
werden kann (www.medienmagazin-pro.de // www.idea.de).
EKD-Ratsvorsitzender:
Die Frage nach Gott wird wieder laut
Huber: Kirche steht Zweiflern
nahe - „Religiosität auf Niveau der Moderne“
B e r l i n (idea) - Die
Naturkatastrophen dieses Jahres - Tsunami, Wirbelstürme, Erdbeben
und
Vogelgrippe - haben die Frage nach Gott wieder laut werden lassen.
Darauf hat der EKD-Ratsvorsitzende Wolfgang Huber in seinem Bericht vor
der EKD-Synode hingewiesen, die vom 6. bis 10. November in Berlin
tagte. Der Glaube an Gottes Allmacht richte sich nicht auf eine
„vermeintliche Garantie des guten Ausgangs“, sondern auf eine
Geborgenheit in Gott, die in guten wie in schweren Erfahrungen trage.
Der Glaube schließe auch den Zweifel nicht aus, sondern er sei
eine
Gewissheit, die den Zweifel aufnehme. Die Kirche stehe darum auch den
Zweiflern nahe. Sie müsse sich auch den Kirchenfernen zuwenden.
Auftrag zur Weitergabe des
Glaubens
In Deutschland seien
zwischen 3,5 Millionen und fünf Millionen Menschen zwar
evangelisch
getauft, gehörten der evangelischen Kirche aber nicht mehr an. Das
neue
Interesse an Religion zeigten laut Huber auch Großereignisse wie
der
Tod des Papstes und die Wahl seines Nachfolgers, das katholische
Weltjugendtreffen, der Deutsche Evangelische Kirchentag und die Weihe
der Dresdner Frauenkirche. Auch viele kirchenferne Menschen warteten
darauf, dass ihnen die Kirche einen Zugang zu einer „Religiosität
auf
dem Niveau der Moderne“ eröffne. Alles
Nachdenken über die Zukunft der Kirche müsse sich am Auftrag
zur Weitergabe des Glaubens ausrichten. Ein
ermutigendes Zeichen sei, dass die Zahl der Wiedereintritte und der
Erwachsenen-Taufen zunehme. (www.ekd.de)
Die Türken in
Deutschland werden religiöser
Studie: Jeder Zweite
befürwortet Tragen eines Kopftuches
B e r l i n (idea) - Die
rund 2,5 Mio. Türken in Deutschland werden religiöser und
konservativer. Das geht aus einer Untersuchung des Zentrums für
Türkeistudien (Essen) hervor. Der Studie zufolge schätzen
sich 83
Prozent der muslimischen Türken als streng religiös oder eher
religiös
ein. Die Zahl der Strengreligiösen hat von acht auf 28 Prozent
zugenommen. 47 Prozent bejahen das Tragen eines Kopftuchs; im Jahr 2000
waren es 27 Prozent. (www.jesus-for-turks.de
// www.islaminstitut.de)
Das ist wirklich zum Nachdenken:
Europas Asyl-Politik
Marx und Freud irrten: Religion
ist kein Opium
Psychiater: Gesunde
Gehirnabläufe bewirken religiöses Erleben
ALTENSTEIG.
Die Behauptung von Atheisten, daß Religion nur kranken Hirnen
entspringen könne, ist wissenschaftlich nicht haltbar. Geirrt
haben sich sowohl Sigmund Freud (1856-1939), der alles religiöse
Erleben als kollektive Neurose abtat, wie auch Karl Marx (1818-1883)
mit seiner These, Religion sei Opium für das Volk. Das stellt der
Psychiater und Psychotherapeut Herbert Scheiblich (Altensteig /
Nordschwarzwald) im Magazin der christlichen Fachklinik „De'Ignis" in
Egenhausen bei Böblingen fest. Mehrere Studien von Hirnforschern
zeigten, daß gesunde und normale Gehirnabläufe ein
religiöses Erleben mit positiven Auswirkungen auf den
Allgemeinzustand bewirken. Menschen, deren Gehirn durch Gebet oder
Meditation regelmäßig religiöse Impulse bekomme,
hätten eine längere Lebenserwartung als andere; sie
hätten eine verbesserte Lebensqualität, deutlich weniger
Krankheiten und ein ausgeglichenes Sozialverhalten. (www.deignis.de)

Quelle: www.jesus.de
DIE WELT vom 17.12.05
Intelligent
Design ist nicht so abwegig, wie viele meinen ...
Manche
Biologen werben für Atheismus
ERFURT.
Biologen neigen dazu, ihre Wissenschaft „ideologisch aufzuladen“, sagte
der ev. Theologieprofessor Klaus Tanner von der
Martin-Luther-Universität (Wittenberg) beim „Erfurter Dialog“ zum
Thema "Evolution und christlicher Glaube", den Thüringens
Ministerpräsident Dieter Althaus (www.thueringen.de) veranstaltet hat. Als Beispiel nannte Tanner ein Buch
über Evolutionsbiologie von Prof. Ulrich Kutschera (Kassel), das
zum Abschluss massiv für den Atheismus wirbt. „Damit hat er sein
wissenschaftliches Konto überzogen“, kritisierte Tanner. (www.wort-und-wissen.de)
Immer
mehr Häftlinge in israelischen Gefängnissen wenden sich dem
jüdischen Glauben zu. Darunter sind auch Gefangene, die wegen
Mordes oder Vergewaltigung zu langjährigen Haftstrafen verurteilt
wurden.
In den Gefängnissen gibt es landesweit 30 religiöse Seminare.
Vor etwa zweieinhalb Jahren lernten dort rund 250 Häftlinge. Heute
sind es ungefähr 550, berichtet der Informationsdienst "Walla"
unter Berufung auf die Gefängnisbehörde. Häftlinge, die
in einem religiös geprägten Trakt einsitzen, müssen an
den Seminaren teilnehmen. Die meisten von ihnen haben sich erst
während der Haft dem Glauben zugewandt.
Im Ajalon-Gefängnis in Ramle soll ein neuer Trakt für
traditionelle Juden eingerichtet werden. "Die meisten Inhaftierten sind
zu langen Haftstrafen verurteilt", teilte der Oberrabbiner der
Behörde, Rav Mosche Toledano, mit. "Eine lange Schlange ist
entstanden, mindestens 30 Menschen, die darauf warten, eintreten zu
können."
Die Verantwortlichen in der Gefängnisbehörde finden
verschiedene Erklärungen für das Phänomen. Einige
Offiziere meinen, die Gefangenen stellten ein Spiegelbild der
Gesellschaft dar und reflektierten damit die allgemeine Hinwendung zur
Religion in Israel. Andere vermuten, dass die Häftlinge eine
innere Leere füllen wollen, die sie im Gefängnis entdecken.
Eine weitere Erklärung ist ein "Herdentrieb", der einige Gefangene
in die religiösen Seminare ziehe. Rav Toledano spricht von einem
"geistlichen Durst".
Die Vermutung, dass die Häftlinge dadurch ihre Bedingungen
erleichtern wollten, wurde hingegen zurückgewiesen. Religiöse
Gefangene müssten früh aufstehen, um das Morgengebet zu
sprechen, hieß es aus der Gefängnisbehörde. Weitere
Verpflichtungen seien die Heiligung des Schabbat und das Studium der
Torah. "Die Häftlinge unterschreiben, dass sie mit diesen
Bedingungen einverstanden sind. Wer sie nicht einhält, bleibt
nicht in dem Trakt. Andere stehen an", sagt Rav Toledano. Allerdings
ist in den religiösen Bereichen keine Häftlingskleidung
vorgeschrieben.
Ein 19-jähriger Gefangener stammt aus einer Rabbinerfamilie in
Jerusalem. Trotz dieser Herkunft habe er "den Weg verloren", berichtet
der Israeli. Er habe sich schon früh herumgetrieben. "Das ist
nicht meine erst Haftstrafe. Wenn man alles zusammenzählt, sitze
ich schon drei Jahre." Hinter Gittern habe er sich wieder dem
jüdischen Glauben zugewandt. Er sehe keinen anderen Weg für
sich und bereue sein früheres Leben.
Bei entlassenen Häftlingen beträgt die Rückfallquote 65
Prozent - unter den Religiösen werden jedoch nur 8,5 Prozent
wieder straffällig. Zudem herrscht in ihren Trakten eine relative
Ruhe. Gewaltsame Übergriffe oder Probleme mit der Disziplin sind
selten. (eh)
Es muß klar gesagt werden,
daß eine wirkliche Reform der Kirche eine eindeutige Abkehr von
den Irrwegen voraussetzt, deren katastrophale Folgen mittlerweile
unbestreitbar sind.
Joseph
Ratzinger, jetzt Papst Benedikt XVI, 1985
Quelle:
IDEA-Spektrum 22/2005

Quelle: DIE WELT vom 30.04.05
Studie:
Erziehung zur Enthaltsamkeit wirkt sich positiv auf Teens aus.
Wer sexuell aktiv ist, muss auch die Konsequenzen tragen können.
Das lernen US-amerikanische Teens bei Kursen, die sie zur Keuschheit
vor der Ehe anregen sollen. Die Kurse sind erfolgreich, zeigt eine neue
Studie des US-Ministeriums für Gesundheit und soziale Dienste. Den
Jugendlichen wird bewusster, welche Konsequenzen sexuelle
Aktivitäten vor der Ehe haben, und sie denken positiver über
die Enthaltsamkeit als ihre Altersgenossen.
Die Teilnehmer der Kurse entdecken, „dass Enthaltsamkeit eine positive
Wahl ist“, erklärte ein Vertreter des Ministeriums, Michael
O’Grady. Erziehung zur Enthaltsamkeit helfe den jungen Menschen, „sich
mit gesunden Beziehungen, Selbstwert, Entscheidungsfindung und guter
Kommunikation auseinanderzusetzen“ und trage zu ihrer Gesundheit bei.
Überzeugt vom Erfolg der Kurse ist auch Leslee Unruh,
Präsident des „Abstinence Clearinghouse“. Die Resultate seien
„überwältigend“: „Erziehung zur Enthaltsamkeit führt zu
selbstsicheren, gesunden Kindern“, ist Unruh überzeugt.
19.06.2005

Eine Gesellschaft ist gesund, wenn sie es dem Menschen erlaubt, in überschaubaren Dimensionen, die er noch in der Hand hat, zu wirken
und aktiv und verantwortungsbewußt am Leben der Gesellschaft teilzunehmen und gleichzeitig Herr seines eigenen Lebens zu sein.
Erich Fromm,
"Wege aus einer kranken Gesellschaft" (1955)
Wenn die Kirche
mit der Zeit geht, wird sie mit der Zeit gehen!
Otfried
Fischer alias Pater Brown
Unter
Christen ist Barmherzigkeit meistens möglich und hin und wieder
gibt es sie,
Christen, und wo einer auftritt, gerät die Welt in Erstaunen.
Selbst die allerschlechteste
christliche Welt würde ich der besten heidnischen vorziehen, weil
es in der
christlichen Welt Raum gibt für die, denen keine heidnische Welt
je Raum gab:
für Krüppel und Kranke, Alte und Schwache. Und mehr noch als
Raum gab und gibt
es Liebe für die, die der heidnischen wie der gottlosen Welt
nutzlos erschienen
und erscheinen. Ich glaube an Christus, und ich glaube, daß 800
Millionen
Christen auf dieser Erde das Antlitz dieser Erde verändern
könnten, und ich
empfehle es der Nachdenklichkeit und Vorstellungskraft der
Zeitgenossen, sich
eine Welt vorzustellen, auf der es Christus nicht gegeben hätte.
Heinrich
Böll
Quelle: SÜDKURIER
epd:
Kirchen: EU verhöhnt christliche Ethik
Die
Kirchen befürchten eine Offensive gegen das Christentum in der
Europäischen Union. Nach der Ablehnung des EU-Kommissars
Buttiglione beklagen Kirchenführer ein "Vorurteil gegen alles, was
christlich ist". Vor allem in Industriestaaten werde die Stimme der
Kirchen zunehmend zum Schweigen gebracht. Mächtige Lobbies setzten
sich für eine neue Moral ein und verhöhnten die christliche
Ethik.
Die
multikulturelle
Gesellschaft ist ein Traum von Intellektuellen.
Helmut
Schmidt, Altbundeskanzler
(SPD)
„Die Vorgänge an der
Rütli-Schule zeigen, daß die außerordentlich
freundliche Aufnahme- und Zuzugspraxis ein Fehler war. Wenn in
Deutschland lebende Ausländer oder deren Kinder für ihr
Gastland nur noch Verachtung äußern und Deutsche als
<Hurentöchter> oder <Schweinefleisch-Fresser>
beschimpfen, ist es klar: Multikulti ist gescheitert…. Viele Politiker,
aber auch Kirchenführer und gegen Tatsachen blinde Gutmenschen,
haben das Problem fehlender Integration lange verharmlost, manche haben
es gar schöngeredet.“ Historiker Prof. Arnulf Baring (Berlin)
„Alle Parteien sind sich
einig, daß man der Wirtschaft die Arbeitskraft der Frauen nicht
vorenthalten darf. Deshalb muß man ihnen die wenigen Kinder, die
sie noch haben, so schnell wie möglich vom Hals schaffen…
Kinderkrippen und Ganztagsschulen sind wichtig, wenn Frauen nicht
anders über die Runden kommen. Aber es geht darum, ob man
notleidenden Familien (…) hilft oder ob man die Verstaatlichung der
Kinder als Glückszwangsangebot durchsetzt. Es wäre spannend,
diese Fragen öffentlich zu diskutieren. Aber das wird nicht
möglich sein.“ Philosoph Prof. Norbert Bolz (Berlin)
Ein Staat
Palästina vom Mittelmeer bis zum Jordan
Was
die säkularen und christlichen Medien tunlichst verschweigen, hat
der hohe Palästinenserfunktionär Farouk Kadumie nun endlich
offengelegt. Das Endziel der Palästinenser heißt: Ein Staat Palästina vom Mittelmeer
bis zum Jordan! Das ist ein klares Nein zum heutigen Staat
Israel. Kadumie hat seine Position über einen iranischen TV-Sender
bekanntgegeben: »Zunächst wird es (noch) zwei Staaten geben,
den Staat Palästina und den Staat Israel. Jahre später wird
es nur einen Staat geben:
Palästina.«
Quelle:
CFI Nr. 152, S. 4
Wir sehen uns nicht als jemand, der
anderen das Land weggenommen hätte. Es gab niemals einen
palästinensisch-arabischen oder anderen souveränen Staat in
diesem Land, ausgenommen Staaten, die von Juden gegründet wurden.
Deshalb ist es nicht illegal, wenn wir an den sogenannten besetzten
Gebieten festhalten.
DAVID
BEN GURION, Staatsgründer Israels
Christen für Israel Nr.
150 September - Oktober 2004:
Moslemischer
Wissenschaftler: Das Land gehört den Juden
Der
islamische Professor Khaleel Mohammed von der San Diego State
University in den USA hat nachgewiesen, dass gemäß dem Koran
das Land Israel den Juden gehört. Dies gehe eindeutig aus Sure
5,20 hervor. Es gibt sogar eine Internet-Seite auf Englisch mit der
Bezeichnung »Araber für Israel« (www.ArabsforIsrael.com). Sie
stammt von islamischen Arabern, die den Staat Israel und die
jüdische Religion unterstützen.
P.S.:
Meine moslemischen Schüler haben mir dies unumwunden
bestätigt!
ebenda auf S.6:
Am
11. Februar 2004 stürzten Teile der Süd- und der Westmauer
(»Klagemauer«) ein. Seismographen und Archäologen
machen für die Schäden am Tempelberg und den Einsturz von
Teilen seiner Mauer die zunehmende Erdbebentätigkeit im Heiligen
Land verantwortlich. So hat an diesem Tag ein Erdbeben der Stärke
5 auf der Richterskala ganz Israel erschüttert. Nun warnen die
Wissenschaftler vor einem weiteren »großen Erdbeben mit
schlimmen Folgen«, weil sich die Erdplatten von drei Kontinenten
dort ständig und immer stärker bewegen.
Sogar die links-liberale Tageszeitung »Ha'aretz« (Das
Land), die nicht gerade einen Bezug zur Bibel hat, verwies
ausdrücklich auf das biblisch-prophetische Wort und zitierte aus
Sacharja, wonach sich bei einer Erdbebenstärke ab 7 auf der
Richterskala möglicherweise durchaus der Ölberg spalten
könnte.
Sach 14,2-5:
2 Denn ich werde alle Heiden
sammeln zum Kampf gegen Jerusalem. Und die Stadt wird erobert, die
Häuser werden geplündert und die Frauen geschändet
werden. Und die Hälfte der Stadt wird gefangen weggeführt
werden, aber das übrige Volk wird nicht aus der Stadt ausgerottet
werden.
3 Und der HERR wird ausziehen und
kämpfen gegen diese Heiden, wie er zu kämpfen pflegt am Tage
der Schlacht.
4 Und seine Füße werden
stehen zu der Zeit auf dem Ölberg, der vor Jerusalem liegt nach
Osten hin. Und der Ölberg wird sich in der Mitte spalten, vom
Osten bis zum Westen, sehr weit auseinander, sodass die eine
Hälfte des Berges nach Norden und die andere nach Süden
weichen wird.
5 Und das Tal Hinnom wird verstopft
werden, denn das Tal wird an die Flanke des Berges stoßen. Und
ihr werdet fliehen, wie ihr vorzeiten geflohen seid vor dem Erdbeben
zur Zeit Usijas, des Königs von Juda. Da wird dann kommen der
HERR, mein Gott, und alle Heiligen mit ihm.
Die Herren
dieser Welt gehen, unser Herr kommt.
Gustav Heinemann (1899 - 1976),
früherer Bundespräsident (SPD)
Dies ist ein Vorspiel nur, denn
wo man Bücher verbrennt, verbrennt man eines Tages auch Menschen.
Heinrich
Heine (um 1840)
Aus der Zeit Jesu: Teich
Siloah
gefunden (ETHOS 7/2004; S. 65)
(kep/jge.)
Archäologen haben im Jerusalemer Stadtteil Silwan, südlich
der
Altstadt am Fuße der alten Davidsstadt, den ursprünglichen Teich Siloah aus der Zeit des
zweiten
Tempels gefunden. Bei Arbeiten für eine neue Abwasserleitung
stieß
man eher zufällig zuerst auf ein paar Stufen , deren Alter auf
2400
Jahre geschätzt wird, dann auf die Überreste des
Wasserreservoirs,
in das zur Zeit Jesu das Wasser der Gihonquelle durch den Hiskia-Tunnel
geleitet
wurde.
Schuka
Dorfman, Direktor der israelischen Altertumsbehörde, misst
dem
Fund «größte Bedeutung für die
archäologische
Welt» zu. ...
ebenda auf S. 60:
Osteuropäische Prostituierte liefern
Babys
für Satansopfer
Nach Angaben der ehemaligen Sektenexpertin der SPD, Renate
Rennebach,
finden jedes Wochenende in Deutschland Satansmessen statt. Dabei
würden
oft Babys geopfert, die mit osteuropäischen Prostituierten extra
für
die Opferrituale gezeugt worden seien. Die Satansszene sei hochgradig
organisiert
und zu ihr gehörten auch Ärzte und Anwälte.
«Gerade
die Unglaublichkeit dieser Verbrechen ist ihr bester Schutz»,
warnt
die Politikerin, die dabei ist, eine Stiftung aufzubauen, um Opfern
satanischer
Gewalt zu helfen.
Die
Kirche hat nicht den Auftrag, die Welt zu verändern. Wenn sie aber
ihren Auftrag erfüllt,
verändert sie die Welt.
Carl
Friedrich v. Weizsäcker
Am 31. Mai 2004
ist es
genau 70 Jahre her gewesen, dass die Synode zu Barmen ein völliges
Aufgehen der damaligen Evangelischen Kirche Deutschlands in den
Zeitgeist des Nationalsozialismus durch den Beschluß ihrer Thesen
(Autor hauptsächlich: Karl Barth) verhindert hat:
Das Kreuz Christi ist eine Last von der Art, wie es die Flügel
für die Vögel sind. Sie tragen aufwärts.
Bernhard von Clairvaux
GEO 01/2004:
Was ist an jenem Morgen des 9. April 30 geschehen?
Daß etwas geschehen sein muß, ist unbestritten, denn ohne
Auferstehung gäbe es kein Christentum. Erst dieses selbst die
antike Gläubigkeit sprengende Wunder ist so etwas wie der Urknall
des Christentums, sein Anfang, seine Begründung und Legitimation:
Jesus hat den Tod überwunden, und wer ihm folgt, dem wird dies
auch gelingen. Was für eine grandiose Hoffnung!
Doch worauf beruht sie?
... Allen Überlieferungen gemeinsam ist nur, daß es die
Frauen um
Maria Magdalena sind, die das leere Grab entdecken.
... Haben einige Anhänger Christi den Leichnam heimlich irgendwo
anders verscharrt, um mit dem Wunder des leeren Grabes die Schmach der
Kreuzigung wettzumachen? Um auch weiterhin um Gläubige zu werben?
Eher unwahrscheinlich, denn es ist offensichtlich, daß Petrus und
die
anderen tatsächlich an die Wiederauferstehung glauben -
und bereit sind, dafür in den Tod zu gehen. Wer aber würde
um einer selbst fabrizierten Fälschung willen zum Märtyrer
werden?
Gegen diese Version spricht auch, daß es Frauen sind, die das
leere
Grab entdecken. Das Zeugnis einer Frau gilt im Judentum viel weniger
als das eines Mannes. Hätte jemand betrügen wollen, er
hätte dafür gesorgt, daß ein Mann das leere Grab
bezeugt
hätte.
Ein junger Mann hatte einen
Traum:
Er betrat einen Laden.
Hinter der Ladentheke sah er einen Engel stehen.
Hastig fragte er den Engel:
"Was verkaufen Sie, mein Herr?"
Der Engel gab freundlich zur Antwort:
"Alles, was Sie wollen."
Da fing der junge Mann sofort an zu bestellen.
"Dann hätte ich gern:
Das Ende der Kriege in der Welt,
bessere Bedingungen für die Randgruppen in der Gesellschaft,
Beseitigung der Elendsviertel und ..."
Da fiel ihm der Engel ins Wort und sagte:
"Entschuldigen Sie, junger Mann,
Sie haben mich verkehrt verstanden.
Wir verkaufen hier keine Früchte,
wir verkaufen hier nur den Samen."
(unbekannter
Verfasser)
idea.
Der Fernsehmoderator Peter Hahne hat die Kirchen gemahnt, angesichts
einer «ratlosen und rastlosen Gesellschaft» verstärkt
biblische Orientierung zu geben, etwa anhand der Zehn Gebote.
«Die Leute brauchen keinen multireligiösen Eintopf, sondern
christliche Eindeutigkeit», sagte der Journalist und Theologe.
Hahne übte scharfe Kritik an der Spaßgesellschaft. Sie sei
ohne Maß,
Normen und Werte: «Normlosigkeit ist Gottlosigkeit.» Als
Hauptursache des zunehmenden Individualismus in der globalisierten
Gesellschaft nannte er den Zerfall der Familie. Deshalb müsse es
Hauptaufgabe der Kirchen sein, das «biblische Erfolgsmodell
Familie» zu stärken, «statt sich in Randgruppenlyrik
zu verlieren».
Der
erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch;
aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.
Werner
Heisenberg, Atomphysiker
Lebendes
entsteht nur aus Lebendem.
Louis
Pasteur
Wenn man an den Materialismus
gebunden ist, dann ist die Makroevolution offensichtlich die beste
Erklärung für die Entstehung und Entwicklung des Lebens. Aber
wenn man an den Materialismus nicht gebunden ist, dann gibt es
zumindest Gründe, zu denken, daß Erklärungen mit einer
Design-Dimension (= Erschaffung durch eine Intelligenz) sowohl unsere
wissenschaftlichen Befunde als auch unsere gesamte Erfahrung mit
Abstand besser abdecken. Es wäre ein hoffnungsvolles Zeichen, wenn
diese Thematik heute öffentlich zur Debatte stehen dürfte und
nicht aus weltanschaulichen Gründen als antiwissenschaftlich
verboten würde.
John
C. Lennox, Professor für Mathematik an der Universität Oxford
Persönliche Stellungnahme am 14.01.03
[ergänzt
am 05.04.04] zum Thema «Schwulensegnung»:
Leider
ist angesichts der gegenwärtigen Diskussion in der Kirche
eine objektive Meinungsbildung zur Frage der Segnung homosexueller
Paare kaum möglich. So hätte mich brennend interessiert, ob
beim
wieder „ausgeladenen“ Referenten eine Glaubensheilung – was ja durchaus
bei diversen Erkrankungen verbürgt ist – vorliegt oder ob er im
Sinne eines trockenen Alkoholikers mit seiner Homosexualität
umgeht.
Und
damit wäre ich beim katholischen Standpunkt, den mir
vor zwei Jahren ein Gefangener der JVA-Singen gedruckt vorlegte, wonach
der / die Homosexuelle seine „Neigung“ zurückzustellen hätte,
um so dem Worte Gottes (3.Mose 18,22; Röm 1,26.27) Genüge zu
tun. Eine Paarsegnung wäre in der Tat ein eklatanter Verstoß
gegen Gottes Willen, zumal selbst Guys schon vor wenigen Jahren in
einer
ihrer Zeitschriften zugegeben haben, daß 90 % ihrer Beziehungen
bereits
nach einem halben Jahr wieder gescheitert seien. Das untermauert m. E.
die These, daß Homosexualität einer – aus welchem Grund auch
immer
– nicht durchgestandenen Pubertät entspringt. Ein geradezu
klassischer
Auslöser ist der „Übervater“, wunderbar dargestellt im Film
BRAVEHEART durch die Person des englischen Königs. [Ein
zusätzlicher
Gesichtspunkt ist der Blick ins Tierreich, wo solche Verhaltensweisen
nur
dann auftreten, wenn in der Gruppe Zwänge durch äußere
oder innere Ereignisse auftreten, die zeitweise hierzu führen
können.
Es stünde sonst im Gegensatz zur Arterhaltung, wie sie in der
Schöpfungsordnung sinnvollerweise so vorgesehen ist. Auch beim
Menschen gibt es bislang keinerlei Hinweise auf eine genetische
Disposition zu homosexuellem Verhalten!]
Psychotherapeutische
respektive seelsorgerliche Hilfe wäre somit
viel angebrachter. Mit einer Segnung, die einem Gutheißen
gleichkäme, würden wir den Betroffenen dieses Angebot
vorenthalten und uns dadurch an ihnen schuldig machen. Zudem
können wir nicht segnen, was Gott verflucht.
Leider
hat sich die Christenheit in der Vergangenheit an diesen
Menschen schuldig gemacht, indem sie sie von vornherein ausgrenzte und
als „böse“ diffamierte. In jedem Fall hat Bonhoeffers Maxime zu
gelten: Gott haßt die Sünde, aber er liebt den Sünder.
Wir
dürfen Menschen nicht vor der Zeit verdammen; das steht allein
Gott
zu!
Somit
komme ich zum Ausgangspunkt zurück, der katholischen
Sichtweise, die ich mehr als nur vernünftig finde. Wer willens
ist, seine der Bibel widersprechende Neigung nicht mehr zu
praktizieren,
ist als Mitarbeiter in der Kirche herzlich willkommen und darf von uns
keinesfalls gemieden werden. Auch [und gerade] ihm / ihr gilt die Liebe
Christi.
aus: Frauen in den Kriegen des
20. Jahrhunderts (S. 23)
Folgenden Leserbrief verfaßte ich nach
den
Anschlägen des 11. September 2001, hier die ungekürzte
Fassung:
Leider zeigen die
Reaktionen, vor allem in den ökumenischen Gottesdiensten,
daß der
Islam immer noch nicht in gebotenem Maße ernst genommen wird. Die
beiden großen Kirchen können offensichtlich der Versuchung
des Vereinnahmens Andersdenkender nach wie vor nicht widerstehen, wenn
sie behaupten, daß Moslems und
wir doch an denselben Gott glaubten. Das ist falsch (O ihr
Gläubigen, habt keine Verbindung mit den Juden und den Christen,
laßt sie sich vereinen untereinander. Wer sie als Freund
betrachtet,
wird wie sie. Allah ist nicht der Führer der Verirrten. [Koran
4,56] / Wahrlich, ungläubig
sind, die da sprechen: "Siehe, Allah ist ein dritter von drei." Aber es
gibt keinen Gott denn einen einigen Gott. Und so sie nicht ablassen von
ihren Worten, wahrlich, so wird den Ungläubigen unter ihnen
schmerzliche
Strafe. [Koran 5,76]) und erzeugt wohl eher Verachtung als gegenseitige
Verständigung. Nur wenn wir wieder zu den Grundlagen des
christlichen
Glaubens stehen und ebenso den Glauben unserer moslemischen
Mitbürger
achten, können wir mit ihnen "auf gleicher Augenhöhe" (so
Scholl-Latour
bei Friedman) den Dialog führen!
Absolut korrekt dagegen drückte sich vor nun knapp 25 Jahren der
damalige ägyptische Präsident Anwar el Sadat aus, als er vor
der Knesset sagte: "Wieso sollten wir Feinde sein, wo wir doch in
Abraham den gleichen Stammvater haben?" Die verschiedene Religion
ließ er wohlweislich außen vor. Wir müssen endlich
begreifen, daß nicht die verschiedenen Religionen der Grund
für
die Kriege sind, sondern allein die menschliche Intoleranz, die diese
zu ihren Zwecken mißbraucht. Es ist deshalb bleibend gültig,
was
Johannes Rau in Berlin sagte: "Der Fundamentalismus (egal in welcher
Weltanschauung) ist die größte Gefahr für unsere
Freiheit."
Der inzwischen häufiger zu vernehmenden Forderung nach einer
Vereinigung der großen Religionen muß ebenso entschieden
widersprochen werden, weil die Folgen ähnlich wären wie nach
der Vereinigung von KPD und SPD.
Im Dialog zwischen den Religionen muß auch auf das noch
bestehende
Ungleichgewicht zwischen dem erlaubten Bau von Moscheen bei uns und der
Zerstörung von Kirchen in stark islamistisch geprägten
Ländern hingewiesen werden. Und daß selbst in
gemäßigten Ländern wie beispielsweise Saudi-Arabien der
Übertritt zum Christentum unter Todesstrafe steht, paßt auch
nicht ins Bild. Erst wenn der "edle Wettstreit" zwischen den
Weltanschauungen überall selbstverständliches Kulturgut
geworden ist, haben Demokratie und Toleranz und somit der Frieden eine
bleibende Zukunft!
Islam-Experte: Warum Selbstmord-Attentate zunehmen
WIESBADEN (mk). Selbstmordattentate
radikaler Muslime werden in den kommenden Jahren zunehmen, rechnet der
Gründer des int. Hilfswerks für verfolgte Christen „Open
Doors“, Anne van der Bijl (Bruder Andrew). Der Niederländer
reist seit Anfang der achtziger Jahre regelmäßig in den
Libanon, nach Israel und in die Palästinensergebiete, um dort
Christen zu ermutigen und mit radikalen Muslimen über die
christliche Botschaft zu sprechen. Er beschreibt islamische
Kämpfer als zutiefst deprimiert. Sie stünden vor
unlösbaren Problemen, ihr Glaube mache es ihnen sehr schwer, ins
Paradies zu kommen, so der 77jährige. „Muslime wissen, dass sie
nur durch gute Werke erlöst werden können. Aber sie wissen
auch, dass sie viel mehr böse als gute Taten vollbringen. Deshalb
sind viele Moslems davon überzeugt, nach dem Tod in die Hölle
zu kommen“, so van der Bijl. Viele radikale Muslime wählten
deshalb die Selbsttötung im Heiligen Krieg, dem Dschihad. Nur
dieser Weg ermögliche aus ihrer Sicht den direkten Einzug ins
Paradies. „Sie sehen keinen Grund, um zu leben, also wählen sie
den einzigen Grund, um zu sterben“, sagte van der Bijl vor 1.000
Teilnehmern beim Open-Doors-Tag in Wiesbaden. Der deutsche Zweig des
Werkes beging hier sein 50jähriges Bestehen. (www.opendoors-de.org)
Sie haben
versucht, uns ein Leben in Würde vorzuenthalten. Aber Sie werden
uns nicht daran hindern können, in Würde zu sterben. Wer
nicht zu dem von unserer Religion geforderten Dschihad antritt, begeht
eine Sünde. Der schönste Tod für uns ist unter dem
Schatten des Schwertes. Lassen Sie sich nicht von Ihrer Stärke und
Ihren modernen Waffen in die Irre führen. Geduld und
Standhaftigkeit sind viel besser. Wir waren geduldig, als wir die
Sowjetunion zehn Jahre lang mit einfachen Waffen bekämpft und ihre
Wirtschaft ausgeblutet haben, und jetzt stellt sie gar nichts mehr dar.
Das sollte eine Lehre für Sie sein.
Osama bin Laden
Quelle: DIE WELT
Quelle: "DIE WELT" vom 31.01.2004
Koran-Zitate zu diesem Thema:
Oh Gläubige, nehmt weder Juden noch Christen zu Freunden. Wer von
euch sie zu Freunden nimmt, der ist einer von ihnen. (Sure 5,52)
Den Ungläubigen und denen, die andere vom Weg Allahs ablenken,
denen wird Allah nie verzeihen. Seid daher nicht mild gegen eure Feinde
und ladet sie nicht zum Frieden ein. Ihr sollt sie besiegen, denn Allah
ist mit euch, und entzieht euch nicht eurem Lohn (= Paradies) für
diesen (heiligen) Krieg. (Sure 47,36f)
In die Herzen der Ungläubigen will ich Furcht bringen, darum haut
ihnen die Köpfe ab und haut ihnen alle Enden der Finger ab. Die
Ungläubigen werden von Allah wie das ärgste Vieh betrachtet.
(Sure 8,12.57)
Tötet sie, wo ihr sie trefft, verjagt sie, von wo sie euch
vertrieben ... (Sure 2,192)
Wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt, bis
ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt. (Sure 47,4)
Schon nach Veröffentlichung meines oben nachzulesenden
Leserbriefes rief mich ein alter Herr an und teilte mir mit, daß
die dort von mir angegebenen Koranstellen in seinem deutschsprachigen
Koran so nicht zu finden seien. Nun las ich auch in CFI 151 (November -
Dezember 2004) auf Seite 8:
In manchen Koran-Übersetzungen variieren manchmal Texte und
Textstellen etwas. Mittlerweile gibt es sogar extra für
Europäer einen falsch übersetzten Koran, damit die wahren
Ziele nicht bekannt werden.
Mittlerweile weiß ich durch ein längeres Gespräch mit
einer Muslimin aber auch, daß dies nur die eine Seite des Korans
ist, die leider von den Islamisten für ihre terroristischen Ziele
mißbraucht wird. So erwähnt der Koran nach ihrer Aussage
jedoch auch, daß Frauen einen Wert haben. Dem entgegen steht
wiederum folgendes Koran-Zitat:
Die
Männer stehen über den
Frauen, weil Gott sie von Natur vor diesen ausgezeichnet hat. Und wenn
ihr
fürchtet, daß irgendwelche Frauen sich auflehnen, dann
vermahnt sie, meidet
sie im Ehebett und schlagt sie! Wenn sie euch daraufhin wieder
gehorchen, dann
unternehmt weiter nichts gegen sie! Gott ist erhaben und groß.
(Sure 4,34)
Ich
fürchte nicht die Stärke des Islam, sondern die Schwäche
des Abendlandes. Das Christentum hat teilweise schon abgedankt. Es hat
keine verpflichtende Sittenlehre, keine Dogmen mehr.
Peter
Scholl-Latour
Kaum jemand würde
freiwillig behaupten, er habe keinen Standpunkt. Das wäre ja dumm.
Nein, wir umschreiben unseren jämmerlichen Zustand mit dem
schillernden Begriff Toleranz. Dabei ist diese Art von Toleranz oft
nichts anderes als ein manipulatives Tarnwort für eigene
Standpunktlosigkeit. In Wahrheit führt das, konsequent
weitergedacht, zur Intoleranz. Denn wenn ich selber ohne eigene
Überzeugung bin, billige ich auch anderen diese nicht zu. Kein
Wunder, daß intellektuelle Moslems einen Dialog mit Christen als
Zeitverschwendung empfinden, solange sie sehen, wie wenig ernst wir
unseren eigenen Glauben nehmen. Unsere feige
Kompromißgesellschaft fürchtet die Auseinandersetzung.
Peter Hahne
Deutschland ist das islamischste
Land, das ich kenne. Hier kann ich meine Religion besser ausleben als
in der Türkei, im Iran oder in Saudi-Arabien.
Ahmet
Yazici, stellv. Vors. des Bündnisses der Islamischen Gemeinde in
Norddeutschland
Elke Kamphuis (Sie
und ihren Mann lernte ich
anläßlich meines Kirchentagsbesuchs 2003 in Berlin kennen.)
berichtet aus ihrem Leben:
Was ist
der Sinn des Lebens?
Nach meiner Kindheit,
die ich in Norddeutschland verbrachte, heiratete
ich früh und zog mit meinem Mann nach
Düsseldorf. Da
mich die Ehe nicht ausfüllte, studierte ich zunächst
Sozialpädagogik; um daran
anschließend noch eine Ausbildung zur Gestalttherapeutin zu absolvieren.
Dabei kam ich auch mit der Esoterik in Berührung und erfreute mich
an
Fantasiereisen, durch die ich
– wie es hieß –
Teile meines Unbewußten entdecken sollte.
In Entspannungsübungen wurde ich aufgefordert, meinen Scheitel
für die
kosmische Energie zu öffnen,
und es
schien mir, als könne ich nun endlich den seit meiner Kindheit
ersehnten Weg
finden, um mit Gott in Verbindung zu treten.
Das Öffnen
für kosmische Kräfte brachte übernatürliche
Phänomene mit
sich. So verließ ich, ohne daß ich es beabsichtigte, hin
und wieder meinen
Körper, meinte plötzlich Erinnerungen an vorige Leben zu
haben und entwickelte
hellseherische Fähigkeiten. Obwohl
ich dies zunächst alles sehr
positiv sah, hatte ich
bald mit Ängsten und Alpträumen zu kämpfen, die vermehrt
auftraten. Nachts sah
ich manchmal dunkle schattenhafte Wesen in meinem Zimmer.
Auf meinem Weg zur
Selbstfindung
fühlte
ich mich einsam, denn mein Mann war nicht bereit, diesen Weg
mitzugehen. Mein Streben nach Selbstverwirklichung förderte meinen
Egoismus, so
daß ich schließlich sogar nach einem neuen Partner suchte,
der meine Interessen
teilen würde. Ich fand ihn während einer weiteren
Zusatzausbildung zum
spirituellen Therapeuten. Er hieß Martin, war Niederländer,
Diplom-Psychologe
und Buddhist. Ich zog mit ihm nach Amsterdam, wo wir eine Weile auf Martins
Therapieschiff zusammenarbeiteten. Aber wir erkannten, daß wir
den Menschen
trotz ständiger Zuhilfenahme alternativer Heilmethoden (z.B.
Edelsteintherapie
und Astrologie) nicht wirklich helfen konnten. Die Leere in meinem
Innern war
nicht zu füllen. Schließlich verkauften wir das Schiff und
gingen auf eine
Weltreise.
Unsere Reise ging
über Indien und Indonesien nach Australien. Dort
gelangten wir bald an unserem absoluten Tiefpunkt an,
unser Leben schien völlig sinnlos
zu sein. In dieser Verfassung wurden wir zu einem Gottesdienst
eingeladen, der
uns sehr beeindruckte. Am Ende dieses Gottesdienstes kam eine Frau auf
mich zu
und fragte, ob sie mit mir beten könne. Nach einigem Zögern
stimmte ich zu. Sie
begann zu beten, und ich spürte sofort, daß eine Macht
gegenwärtig war, die
größer war als alles, was ich bisher
erlebt hatte. Unsichtbaren Mächten war ich inzwischen oft
begegnet. Aber hier
merkte ich: Es war Gott, der durch diese Frau sprach. Die Worte des
Gebets
trafen mich tief, und weinend erkannte ich mein gottloses Leben, das ich bis zu
diesem Zeitpunkt geführt hatte. Als mir die Frau die Vergebung
meiner Schuld
zusprach, wurde mir plötzlich bewußt, daß ich trotz
all meiner egoistischen
Versuche, Gott zu finden, letztlich weit entfernt von ihm gelebt hatte.
Ich
erkannte, daß in diesem Jesus Christus die Verbindung zu Gott lag, nach der ich mich so lange gesehnt
hatte. Und so
stimmte ich zu, als mich die Frau fragte, ob ich von nun an mit
Jesus leben und mein Leben seiner Herrschaft unterstellen wollte. Ich
wußte,
ich hatte gefunden, was ich gesucht hatte.
Alle meine
Bemühungen hatten mich Gott nicht näher
gebracht, im Gegenteil: sie hatten mich mit einer Geisterwelt
verbunden, von
der ich meinte; sie wäre Gott. In meiner Suche nach
Selbstverwirklichung hatte
ich mich immer mehr zum Maßstab aller Dinge gemacht. Inzwischen
jedoch weiß
ich: Der Maßstab kann
allein Jesus Christus
sein. Wenn ich mich an ihm orientiere, erfahre ich, wer und wie ich
wirklich
bin und was meine Bestimmung ist: „zu bleiben im Hause des Herrn
immerdar"
(Ps. 23,6).
Aus: Zeit-Fragen Nr.19 vom 17.5.2004:
Globalisierung
Die neue Elite kann man als globale Monarchie bezeichnen.
Da ist z. B. George Bush, der erst mit Hilfe der Ölkonzerne an die
Macht
gelangte, oder Berlusconi, der vorher schon ein Witschafts-Tycoon war,
oder der mexikanische Präsident Vicente Fox, der als
Vizepräsident von
Coca-Cola fungierte, oder Paul Martin, der neue Premierminister
Kanadas,
der zahlreiche Reedereien besitzt. Sie alle kommen aus der Wirtschaft,
gehören zur Wirtschaftsführung ihres Landes, sind
traditionell
wohlhabend oder sind in der new economy reich geworden. Sie alle haben
es nicht mehr nötig, einen Konsens herzustellen.
Mit dem Schlagwort von der Freiheit des Marktes und dem freien Handel
werden Deregulierung, Privatisierung und der Verkauf gesellschaftlichen
bzw. staatlichen Eigentums an transnationale Unternehmen betrieben.
Dies
sind die eigentlichen inhaltlichen Ziele dieser neuen globalen
Monarchie.
Zu den 100 größten Wirtschaften der Welt gehören 53
Konzerne und nur 47
Staaten. Walmart, der zweitgrößte Konzern der Welt, besitzt
ein größeres
Wirtschaftsvolumen als die Volkswirtschaften von 178 Ländern.
Es werden überall auf der Welt öffentliche Gesundheitssysteme
demontiert, Renten und Pensionen gekürzt und die öffentlichen
Wasserversorgungen und Bildungseinrichtungen privatisiert. Und alles
zugunsten und auf Druck dieser neuen wirtschaftspolitischen Elite.
Angehörige dieser globalen Monarchie trifft man als
Delegationsmitglieder ihrer Länder während der Verhandlungen
zum
Welthandel. Es sind brillante junge Menschen aus den führenden
Familien
ihrer Länder. Sie sprechen fließend drei, vier Sprachen,
haben
Wirtschaft studiert oder sind Juristen. Sie sprechen jedoch niemals
für
die Bevölkerungen ihrer Länder. Trotzdem haben ihre
Entscheidungen
häufig weitreichende negative Folgen für die Menschen. Dies
ist eine
Folge der neuen Form des westlichen Kolonialismus. Es ist eine neue
Form, weil der heutige Kolonialismus nichts mehr mit der alten
wirtschaftlichen Ausbeutung durch militärische Eroberung zu tun
hat. In
unserer Zeit geschieht die wirtschaftliche Plünderung durch
westliche
transnationale Unternehmen. Durch die internationalen Handelsabkommen
erhalten die transnationalen Unternehmen das Recht, sich Patente auf
Samen, Nutzpflanzen, Lebensformen und neu entdeckte Gene anzueignen.
Durch sie werden die neuen Spielregeln etabliert, an die sich die
einheimische Elite gerne hält, weil sie davon profitiert. Und
sollte sie
sich trotzdem weigern, wird sie durch internationalen politischen Druck
westlicher Staaten einfach gezwungen, sich daran zu halten.
Das ist tatsächliche Machtausübung. Dazu muss man sich nur
die
logistischen Mittel anschauen, die europäische, kanadische und
amerikanische Verhandlungsdelegationen einsetzten. Hunderte, Tausende
von Spezialisten, Bürokraten, PR-Experten, Zuträgern, Dienern
und
Geheimdienstlern machten jederzeit jede gewünschte Information
verfügbar. Ihnen gegenüber verhandelten manchmal nur zwei
Vertreter
eines afrikanischen oder südamerikanischen Landes, die noch nicht
einmal
ein Handy besaßen.
Die neue Form des Kolonialismus, die man als wirtschaftliche Apartheid
bezeichnen könnte, existiert weiter. Und sie wird nicht durch
Landbesetzung, sondern mittels der einseitigen international
gültigen
transnationalen Handelsabkommen aufrechterhalten, gegen die die
Menschen
des Südens machtlos sind.
Militarisierung des Weltraums
Man versteht die Amerikaner nicht, wenn man nicht begreift, dass sie
davon überzeugt sind, sich in einem Krieg zu befinden. Sie sind
angegriffen worden, und nun bekommt die gesamte Welt ihre Reaktion
darauf zu spüren. So werden die Amerikaner ein neues
Raketenverteidigungssystem in Nordamerika aufbauen und die
Militarisierung des Weltraums massiv vorantreiben. Für diese
Projekte
sind der Regierung 5 Billionen Dollar in den kommenden 2 bis 3 Jahren
bewilligt worden. Das ist eine völlig neue Stufe der
Militarisierung.
Der wirtschaftlichen Globalisierung folgt jetzt die Militarisierung des
Weltraums. Auf der staatlichen Website des für die Umsetzung des
Abwehrraketensystems im All zuständigen Militärs steht
wortwörtlich,
dass ein solches System nötig sei, da die wirtschaftliche
Globalisierung
zu einer zweigeteilten Welt geführt habe, in der mehr und mehr
Regionen
existierten, die nicht mehr mit herkömmlichen militärischen
Mitteln
kontrolliert werden könnten. Um jedoch den Einfluss und die
Kontrolle
dieser Regionen durch die USA zu gewährleisten, bedürfe man
des neuen
Abwehrsystems im All. Dies wird ganz unverhohlen gesagt. Wir befinden
uns also in einem neuen Kolonialzeitalter, dessen bedeutendste Macht
die
USA sind, die unterstützt werden von Kanada und deren Komplizen
ein
großer Teil der europäischen Staaten sind. Unter der Agenda
der
Terrorismusbekämpfung werden Bürgerrechte eingeschränkt,
so dass
Menschen ohne Anklage und Verteidigung in Gefängnissen
festgehalten
werden. Diese Missachtung ziviler Rechte in den Vereinigten Staaten ist
für Machthaber und Eliten in Ländern, in denen es sowieso
keine
Bürgerrechte gibt, eine Entschuldigung für ihr Handeln. Dies
ist eine
Angst machende neue Folge der Wirtschaftsglobalisierung.
Die Bedeutung der Ressource Wasser
Ein Teil der neuen Agenda, dieser neuen Realität, ist, dass Dinge,
die
tabu waren, jetzt auf dem Markt an den Meistbietenden verkauft werden.
Das Wichtigste ist Wasser. Denn die Welt hat nur einen
beschränkten
Vorrat an Süßwasser. Insgesamt nur ein halbes Prozent des
gesamten
Wassers der Erde. Und dieser Vorrat wird weltweit in einer solchen
Geschwindigkeit verbraucht, verschwendet und verschmutzt, dass im Jahr
2025 zwei Drittel der Weltbevölkerung in irgendeiner Weise von
Wassermangel betroffen sein werden. Diejenigen neuen Eliten, die
derzeit
über Macht und Geld verfügen, wissen dies schon längst
und wissen, daß,
wer auch immer die Wasserversorgung und Verteilung kontrolliert, beides
weiterhin haben wird, nämlich enormen Reichtum und große
Macht. Deshalb
sind derzeit drei europäische transnationale Unternehmen - dazu
große
Abfüller von Wasserflaschen wie Nestlé, Coca-Cola oder
Pepsi - dabei,
die weltweiten Wasservorräte unter sich aufzuteilen. Man plant
riesige
Pipelines und den Aufbau von Supertankerflotten, um Wasser weltweit
handeln zu können. Wasser soll als Handelsware in einem freien
Markt
bewertet und verkauft werden, kontrolliert von einem
Wasserfirmenkartell, einer Art Opec für Wasser.
Im indischen Bundesstaat Keramala erhielt Coca-Cola die Rechte
über die
Wasservorräte für die nächsten 99 Jahre. Sie
erklärten der lokalen
Bevölkerung, dass das Wasser, dessen man sich bislang bedienen
konnte,
jetzt ihnen gehören würde und dass man es nicht an die lokale
Bevölkerung abzugeben gedenke, sondern es abfülle und auf dem
indischen
Markt verkaufen wolle.
Dies ist tatsächlich eine Art der Massenverdummung: Erst
lässt man das
öffentliche Wassersystem verkommen, und dann gibt man den
transnationalen Unternehmen die Kontrolle darüber.
WTO-Diktat:
Entwicklungsländer dürfen keine Vorräte mehr anlegen
Ein anderes
Beispiel: Früher wurden die Regierungen in der dritten Welt daran
gemessen, inwieweit es ihnen gelang, die Versorgung der
Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln sicherzustellen. Viele
Regierungen versuchten die Produktion von Grundnahrungsmitteln zu
steigern und für schlechte Erntejahre Vorräte anzulegen.
Dieses Horten, wie man es im Welthandelsabkommen nennt, ist nun
verboten. Schaut man sich Ägypten oder Indien an, sieht man die
Folgen. Diese Länder sind nun gezwungen, ihre landwirtschaftlichen
Produkte auf dem Weltmarkt zu verkaufen, natürlich nur in bester
Qualität. Für deren Anbau jedoch werden nicht nur die
ergiebigsten agrarischen Flächen reserviert, sondern um in der
Konkurrenz bestehen zu können, muss der Anbau industriell
erfolgen. So werden zahllose kleinbäuerliche Betriebe ruiniert,
und Menschen, die sich bislang selbst ernähren konnten, werden
gezwungen, in die Städte abzuwandern, wo sie in den immer
grösser werdenden Slums ums Überleben kämpfen. Heute
sterben in Indien oder Ägypten wieder Menschen am Hungertod. Es
ist das sogenannte irische Kartoffelphänomen des 19. Jahrhunderts,
als Zehntausende Iren verhungerten. Diese neue Form des Kolonialismus
hat zwar dieselben Auswirkungen wie vor 150 Jahren, wird jedoch nicht
von Staaten, sondern einer Handvoll transnationaler Unternehmen
durchgesetzt. So werden überall auf der Welt öffentliche
Gesundheitssysteme demontiert, Renten und Pensionen gekürzt und
die öffentlichen Wasserversorgungen und Bildungseinrichtungen
privatisiert. Und alles zugunsten und auf Druck dieser neuen
wirtschaftspolitischen Elite.
Heutige
Politik vergrössert die Armut weltweit·
·
Kann man einen
Unterschied finden in dem Verhalten dieser multinationalen Konzerne
gegenüber dem Süden, und auch die Auswirkungen - sind das
andere als in den reichen Staaten der ersten Welt?
· Die
transnationalen Unternehmen kommen aus den Industrieländern,
weshalb deren Regierungen sie auch unterstützen und fördern.
Es existiert zudem ein Gefälle in der Möglichkeit dieser
Unternehmen, Macht auszuüben. Dies gelingt eher in Ländern
der sogenannten dritten Welt als in den reichen Ländern. Die
Regierungen der dritten Welt haben diesen transnationalen Unternehmen
nichts entgegenzusetzen. Es gibt jedoch auch Auswirkungen der
Privatisierungspolitik, die alle gleichermassen betreffen. Die
Gesellschaften des Nordens konnte man bislang grafisch als grosses Ei
darstellen. Da gab es eine breite Mittelklasse, oberhalb und unterhalb
gleichgrosse Gruppen von Reichen und Armen. Diese Konstellation hat
sich verändert. Heute gibt es wesentlich mehr Arme als Reiche. Die
Gesellschaften der dritten Welt gleichen von jeher einer Pyramide. Ich
möchte die Armut der ersten und der dritten Welt nicht miteinander
vergleichen, weil die daraus folgenden Konsequenzen sehr
unterschiedlich sind. Dennoch zeichnet sich eine globale Angleichung
ab. Denn aus dem Ei im Norden wird immer mehr eine Pyramide wie im
Süden. Die Frage ist aber nicht, ob es Armut gibt, sondern ob
national und international eine Politik existiert, die diese Armut
bekämpft. Doch das Gegenteil ist der Fall. Die heutige Politik
vergrössert die Armut.
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Zürich, Tel.
+41-1-350 65 50, Fax +41-1-350 65 51 http://www.zeit-fragen.ch
Quelle: BamS vom 19.03.06

Quelle: DIE WELT vom 20.10.07
Es lohnt sich immer, mit dem
Rauchen aufzuhören.
Quelle: DIE WELT vom 19.11.05